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	<title>dornenreich Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Sonnenschein und Black Metal im alten Kloster &#8211; Das SKALDENFEST 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 06:36:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sonnenschein-und-black-metal-im-alten-kloster-das-skaldenfest-2022/">Sonnenschein und Black Metal im alten Kloster &#8211; Das SKALDENFEST 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Raphael: </em>Am Samstag, den 04. Juni war es nun also so weit, dass nach zwei Jahren Wartezeit das <strong>SKALDENFEST</strong> in Würzburg wieder stattfinden konnte. Nachdem sich am vorigen sehr regnerischen Freitag einige bereits beim Warm-Up in der Posthalle eingegroovet haben, standen an diesem Mittag ungewöhnlich viele dunkel gekleidete Personen vor den Türen des katholischen Jugendzentrums Kilianeum. Zwischen der Altstadt und der Residenz bildete sich eine Traube, die sich in freudiger Erwartung darauf vorbereitete, einen halben Tag lang im Sinne des Black Metals zu feiern.<br />
Im Innenbereich verstärkte sich schnell der Andrang auf den Stand mit den Speisen-, Getränke- und Biermarken sowie die beiden dazugehörigen Tresen. Auch der Gang mit den Merchständen wurde schon früh zur Pilgerstätte interessierter Besucher*innen. Dass einer der Toilettenräume schon früh von einer unerwarteten Überschwemmung heimgesucht wurde und deshalb alle Gäst*innen in die Katakomben des Kilianeums für die sanitären Anlagen geleitet wurden, tat der Freude keinen Abbruch.</p>
<h3><strong>DVALIN</strong></h3>
<p><em><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40568" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n.jpg 1440w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Raphael: </em>Pünktlich um 15:00 Uhr wurde es lauter im Außenbereich und ein episches Intro deutete darauf hin, dass <strong>DVALIN</strong> sich auf die Bühne gesellten. Zu sechst schritten die Musiker aus Würzburg mit kriegerischer Gesichtsbemalung und Kleidung nach vorne. Anders als der Bandname vermuten lassen könnte, handelt es sich bei <strong>DVALIN</strong> um alles andere als Zwerge. Der Einstieg ins Festival und in das Heimspiel der unterfränkischen Band kam nicht an einer klitzekleinen Panne vorbei: „Ey, wir haben noch Musik auf dem Monitor! Das gehört nicht zu unserem Intro“. Kurze Intervention der Tontechnik, kurzer Blickwechsel unter den Musikern, „Egal, zähl einfach ein, und wir legen los“ – Panne praktisch und schnell gelöst.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-40570 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/285772860_4827015320733690_3229441342990176545_n-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/285772860_4827015320733690_3229441342990176545_n-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/285772860_4827015320733690_3229441342990176545_n-819x1024.jpg 819w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/285772860_4827015320733690_3229441342990176545_n-750x938.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/285772860_4827015320733690_3229441342990176545_n.jpg 1160w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" />Musikalisch spiegeln <strong>DVALIN</strong> vieles davon wider, was ihr aus der Edda stammender Name sowie ihre nordisch angehaucht Tracht vermuten lassen. Es gibt groovigen Metal mit viel Melodie und nordischer Folklore. Neben zwei Gitarren, Schlagzeug, Bass und Gesang gehören auch Synthies und Dudelsack zum Bühnenrepertoire. Gemeinsam treiben <strong>DVALIN </strong>von rauschen Melodic Death Metal zu Pagan und Black Metal, und lassen auch gelegentliche Ausflüge in Richtung Prog nicht links liegen. Das Publikum geht beim melodisch-antreibenden Sound freudig mit. <strong>DVALIN</strong> liefern viele Passagen zum Mitgrölen und Fäuste recken. Vierzig Minuten lang heizen die Lokalmatadore die Stimmung ein, und selbst ich, der mit Pagan oder Folk Metal nahezu gar nichts anfangen kann, bin spätestens jetzt in bester Festivallaune angekommen.</p>
<p>Während stellenweise noch Tropfen vom Himmel fallen, wird es immer geselliger in den Hallen sowie dem Außenbereich des Kilianeums. Kalte Getränke treffen auf trockene Kehlen, der Imbiss beglückt so manchen Magen, und zwischen Eingang und Merchtischen geht es harmonisch und gesprächig zu. Schön zu sehen und zu hören ist auch, dass Sprach- und Geschlechterdiversität im Publikum deutlich vielfältiger aufgestellt sind, als manche Außenstehende vermuten mögen. Schlangen bilden sich vor allen Toiletten; gesprochen wird hier unter anderem fränkisch, bairisch, englisch, portugiesisch, österreichisch, und an vielen Stellen auch deutsch.</p>
<h3><strong>EMPYREAL</strong></h3>
<p><em><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40571" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n.jpg 1440w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Raphael: </em>Ziemlich genau um 16:00 Uhr brechen einige vereinzelte Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke über dem Fest. Zum Glück haben <strong>EMPYREAL </strong>soeben die Bühne betreten, um direkt für eiskalten Wind zu sorgen. Von Atmospheric Black Metal mit gewissen Post Metal Einlagen über Blackened Death bis hin zu Melodic Death hat die bayerische Band einen massiven Sound zu bieten, der trotz sommerlicher Außentemperaturen für Gänsehaut und Frösteln sorgt. Sänger Michael Bachmann hat das Publikum im Griff wie ein Puppenspieler und dirigiert die Bewegung im Innenhof des Kilianeums. Als er den Song <em>„The Abyss (My Own Living Hell)” </em>ankündigt, weist der Frontmann darauf hin, dass <strong>EMPYREAL</strong> beim heutigen Auftritt in veränderter Formation aufspielen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40572 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit Gastmusiker, der an der Gitarre eingesprungen ist, gibt sich die Band nichtsdestotrotz lückenlos selbstbewusst. Das Publikum hat sich in den eisigen Bann ziehen lassen und nimmt den musikalischen Stilwechsel von <strong>DVALIN</strong> zu <strong>EMPYREAL</strong> sehr gut an. Wie schon die erste Band des Tages spielt auch das bayerische Quintett mit Einflüssen aus anderen Genres. Rasend schnelle Heavy- und Prog-artige Gitarrensoli flitzen über die Oberfläche aus eiskalten Blackened Death Metal Ebenen, und im späteren Verlauf macht sich auch vermehrt D-Beat in der Klanglandschaft breit. Da wundert es wenig, dass es hier auch zum ersten kleinen Circle Pit des Tages kommt.</p>
<p>Nicht nur als souveräne Musiker sondern auch als geschickte Geschäftsleute haben sich <strong>EMYPREAL </strong>präsentiert: „Ihr bleibt alle hier eingesperrt so lange bis jede und jeder unsere CD gekauft hat!“, kündigt Bachmann an. Die kurzen und pointierten Ansagen unterbrechen nicht den einzigartigen Spannungsbogen des 45-minütigen Gigs. Über das Konzert hinweg lässt die Band Intensität und Anspannung stetig steigen, sodass der Auftritt an seiner Klimax endet und hochgradig elektrisierte Luft hinterlässt: „Vielen Dank! Viel Spaß noch, und kauft unseren Merch!“ sind die letzten Worte, mit der das Publikum in die nächste Pause entlassen wird.</p>
<h3><strong>AUßERWELT</strong></h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40574" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Raphael: </em>Eine kurze Erfrischung später betreten <strong>AUßERWELT</strong> aus dem sonnigen Münster die Bühne. An dieser Stelle möchte ich mich bei Redaktionskollegen <em>Simon</em> bedanken, der mich darauf hingewiesen hat, dass es sich beim Bandnamen um ein Quasi-Homophon zum Wort <strong>AUSERWÄHLT</strong> handelt. Als Fan von Bands wie <strong>A SECRET REVEALED</strong>, <strong>PHANTOM WINTER</strong> oder <strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> stellte der nun kommende Auftritt meinen persönlichen Höhepunkt des Festivaltages dar. Gerade einmal vier Lieder spielten <strong>AUßERWELT</strong> in etwas weniger als einer Stunde. In atemberaubenden Aufbauten, anspruchsvollen Songstrukturen, und mit scharfkantiger Wegführung ließen die Münsteraner Licht und Dunkelheit aufeinandertreffen.</p>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40575 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></em></p>
<p>Trotz reduzierter Formation und deshalb zu viert statt zu fünft ohne Sänger Stefan Seehütter legte die Band eine packende Show aufs Parkett. Im Post Black Metal, der eine besondere Betonung auf dem Präfix verdient hat, vereinten sich brachiale Gewalt und emotionale Tiefe. Wahrlich ist es keine Partymusik, die hier geboten wird. Doch auch die ernsten Töne und die anspruchsvollen Muster der Musik treffen auf Anklang beim Publikum des <strong>SKALDENFESTS</strong>. Eine lustige Beobachtung ist die Vermehrung der Basssaiten pro Konzert bis dato. Vom Viersaiter bei <strong>DVALIN</strong> sind wir über den fünfsaitigen Bass bei <strong>EMPYREAL</strong> nun beim sechssaitigen Tieftöner bei <strong>AUßERWELT</strong> angekommen. Dass sich diese Entwicklung im weiteren Verlauf nicht fortgesetzt hat, ist wohl keine sonderlich große Überraschung.</p>
<h3><strong>DARK OATH</strong></h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40583" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Merlin: </em>Auf <strong>DARK OATH</strong> war ich im Vorfeld sehr gespannt. Bisher war es mir noch nicht vergönnt, die Portugiesen live zu sehen. Als sie die Bühne betreten, sticht die Präsenz der Sängerin direkt hervor: Eine blonde Frau in Lederjacke und mit jeder Menge Power! Leider ist sie hier und heute die Einzige ihrer Art &#8211; keine der anderen Bands auf dem diesjährigen <strong>SKALDENFEST</strong> kann mit weiblichen Mitgliedern aufwarten. Sara Leitão von <strong>DARK OATH</strong> aber heizt mit ihrer energiegeladenen Art die Zuschauer richtig schön auf. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40585 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Stimmung ist vor der Bühne genauso großartig wie auf der Bühne selbst. Der Schlagzeuger von <strong>DARK OATH</strong> strahlt und grinst und hat richtig gute Laune. Auch der Sound geht mächtig ab, straight nach vorne. Unter anderem wird <em>&#8222;The tree of life&#8220;</em> von ihrem ersten full-lengths Album &#8222;When Fire Engulfs the Earth&#8220; gespielt. Sängerin Sara headbangt, ich auch. Direkt vor der Bühne lässt ein etwas zu enthusiastischer Zuschauer sein Bier in die Luft spritzen. <strong>DARK OATH</strong> geben als letztes Stück schließlich noch <em>&#8222;Thousand beasts&#8220;</em> zum Besten, dann verabschieden sie sich mit Dankesworten und beschließen unter dem eifrigen Klatschen der Zuhörer ihren Auftritt. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert!</p>
<h3><strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong></h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-40584 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528.jpg 1439w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Merlin: </em>Man kennt ihn: Markus Stock. Sein Hauptprojekt <strong>EMPYRIUM</strong> dürfte so ziemlich jedem naturverbundenen und melodieverliebten Metalfan ein Begriff sein. Mit <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> lebt der Herr Stock hingegen seine schwarzmetallische Seite aus. Als live-Bassist steht ihm dabei (Valkenstin) von <strong>MOSAIC</strong> zur Seite. Diesem reißt allerdings gleich beim dritten Song eine Seite seines Instruments, sodass er sich erst einmal unauffällig hinter die Bühne zurückzieht und umdisponiert. Das tut der musikalischen Qualität aber keinen Abbruch.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40580 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292383784_4913414048760483_6383038913443254554_n-e1657140595466-193x300.jpg" alt="" width="193" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292383784_4913414048760483_6383038913443254554_n-e1657140595466-193x300.jpg 193w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292383784_4913414048760483_6383038913443254554_n-e1657140595466-658x1024.jpg 658w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292383784_4913414048760483_6383038913443254554_n-e1657140595466-750x1167.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292383784_4913414048760483_6383038913443254554_n-e1657140595466.jpg 925w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /></p>
<p>Der melodische Black-Metal motiviert mich zu melancholischem Haareschwenken und bedachtem Kopfnicken mit geschlossenen Augen. Stock bedankt sich mit tiefer Stimme bei seinem Publikum. Er wirkt das ganze Konzert über hochkonzentriert und schwermütig zugleich. Der letzte Song schließlich, den er dem <strong>SKALDENFEST</strong> mit <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> darbietet, könnte den Auftritt nicht besser abrunden: <em>&#8222;Phoenix Rise&#8220;</em> vom bisher einzigen full-length Album &#8222;To the Elements&#8220;. Stock haucht die letzten beiden, namensgebenden Worte des Liedes ins Mikrophon und verlässt dann ebenso ruhig die Bühne, wie er sie eine Stunde zuvor betreten hatte. Also alles wie immer, könnte man sagen. Aber eben auch alles andere als langweilig.</p>
<h3><strong>WALDGEFLÜSTER</strong></h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40582" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Raphael: </em>Als vorletzte Band des Tages betraten gegen 20:30 Uhr noch einmal Musiker aus Bayern die Bühne. <strong>WALDGEFLÜSTER</strong>, die ursprünglich als Soloprojekt von Sänger Winterherz ins Leben gerufen wurden, nahmen nun zu fünft Platz auf der Stage. In einheitlichen, waldgrünen, von einem Hirschkopf verzierten Hemden präsentierten sich die fünf Oberbayern, die nicht nur zwei Banner, sondern auch mehrere hölzerne Mikrophonständer und reichlich Zierwerk mitbrachten. An zwei reichlich geschmückten Bäumen hingen allerlei dekorative Gegenstände wie Schädel und Hörner von Waldtieren sowie Staben und rituelle Verzierungen. Den engen Bezug zu ihrer Heimat bringen <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> sehr stark zur Geltung, was sich auch an der Setlist zeigt, die sehr auf das im letzten Jahr erschienene Album „Dahoam“ fokussiert ist. Der Titel offenbart, dass es nicht nur inhaltlich um die Heimat geht, sondern dass auch die Texte in bayerischer (bzw. bairischer) Sprache stattfinden. Eine solche Verbundenheit unproblematisch darzustellen ist nicht erst seit Höcke und Seehofer schwierig – <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> schaffen es dennoch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40577 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292267067_4913413462093875_2393108797747528341_n-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292267067_4913413462093875_2393108797747528341_n-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292267067_4913413462093875_2393108797747528341_n-819x1024.jpg 819w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292267067_4913413462093875_2393108797747528341_n-750x938.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292267067_4913413462093875_2393108797747528341_n.jpg 1160w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Geflüstert wurde wenig auf der Bühne. Stattdessen wechselten sich brachiale Blastbeats und tiefe Growls mit hymnischen Chorälen ab. Wer schon einmal in einem Gletschersee gebadet hat, kann die Kälte nachvollziehen, die <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> mit ihrem Bavarian Pagan Black Metal verbreiteten. Für zusätzliche Abwechslung sorgten akustische und unverzerrte Zwischenspiele sowie harsche Breaks, die wie Felskanten emporstiegen. Etwa eine Stunde lang ging der Spaß, der seinen hymnischen Schluss zum letzten Flug der Schwalben im Innenhof fand. Zusammen mit einem dankbaren Publikum verabschiedete ich die für mich größte Überraschung des Konzertabends, um mich bei weiterer Abkühlung auf <strong>DORNENREICH</strong> einzustellen.</p>
<h3><strong>DORNENREICH</strong></h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40581" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292417947_4913414922093729_4003695735928708112_n-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292417947_4913414922093729_4003695735928708112_n-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292417947_4913414922093729_4003695735928708112_n-820x1024.jpg 820w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292417947_4913414922093729_4003695735928708112_n-750x937.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292417947_4913414922093729_4003695735928708112_n.jpg 1161w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Merlin: </em><strong>DORNENREICH</strong> stellen die letzte Band des Abends. Und gleichzeitig sind sie die Ersten und Einzigen heute, die im Dunkeln spielen. Die Atmosphäre des nächtlichen Schummerlichts, das von den grellen Scheinwerfern jäh durchbrochen wird, könnte tatsächlich nicht besser zu ihnen passen. Denn <strong>DORNENREICH</strong> sind romantisch und verstörend zugleich. &#8222;Abstrakt&#8220; trifft es vermutlich ganz gut. Auch für diese Band ist ein Herr namens Stock verantwortlich – allerdings nicht Markus, sondern Jochen, seines Zeichens Sänger, Gitarrist und Komponist. Und der hat eine sehr, sagen wir, &#8222;interessante&#8220; Mimik drauf. Die Gesichtsgymnastik, die er während des gesamten Auftritts vollzieht, macht mir fast ein bisschen Angst. Aber irgendwie passt es auch. Jochen Stock alias Evìga bestreitet aber nicht alleine den Gesang, sondern bekommt wie meist bei ihren live-Auftritten stimmgewaltige Unterstützung von David Conrad alias Eklatanz (wer es noch nicht getan hat, der möge an dieser Stelle mal in <strong>HERETOIR</strong> reinhören).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40578 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292274818_4913414945427060_6857777377079090197_n-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292274818_4913414945427060_6857777377079090197_n-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292274818_4913414945427060_6857777377079090197_n-818x1024.jpg 818w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292274818_4913414945427060_6857777377079090197_n-750x938.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292274818_4913414945427060_6857777377079090197_n.jpg 1159w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Aber was geht eigentlich in Sachen Songauswahl bei <strong>DORNENREICH</strong>? Dass sie [das Album] &#8222;Her von welken Nächten&#8220; anstimmen, wundert mich nicht im Geringsten. Erst <em>&#8222;Eigenwach&#8220;</em>, dann <em>&#8222;Ich bin aus mir&#8220;</em>, schön der Reihe nach. Bei <em>&#8222;Wer hat Angst vor Einsamkeit&#8220;</em> sagt Jochen nur den Anfang des Songtitels an und lässt die Zuschauer das letzte Wort ergänzen. Das klappt auch so halbwegs. Habe ich übrigens erwähnt, dass <strong>DORNENREICH</strong> natürlich auch ihren Geiger mit an Bord haben? Thomas Riesner alias Ínve staffiert jedes Lied – mal weich, mal wild – mit virtuosen Violinklängen aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40579" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem <strong>DORNENREICH</strong> eben <em>&#8222;Erst deine Träne löscht den Brand&#8220;</em> vom Album &#8222;Flammentriebe&#8220; zum Besten gegeben haben, verkündet Jochen mit dem ihm eigenen, verheißungsvollen Schmunzeln: &#8222;Das nächste Stück könnte das letzte sein – wenn ihr uns dann schon gehen lasst&#8220;. Sie stimmen <em>&#8222;Der Hexe flammend Blick&#8220;</em> an und es ist klar, dass die Zuschauer sie ganz sicher noch nicht gehen lassen. <strong>DORNENREICH</strong> verschwinden der Show zuliebe zwar kurz von der Bühne, um uns den mehrstimmigen Ruf nach einer Zugabe zu gönnen. Fix stehen sie aber wieder im gleißenden Rampenlicht, von wo aus sie dem Publikum <em>&#8222;Dein knöchern&#8216; Kosen&#8220;</em> von ihrem 2021 erschienenen Album &#8222;Du wilde Liebe sei&#8220; präsentieren. Unmittelbar danach stimmen sie noch einen weiteren Song an, dessen Titel ich jedoch nicht heraushöre. Der dann aber wirklich letzte Song ist <em>&#8222;Trauerbrandung&#8220;</em> – womit wir wieder bei &#8222;Her von welken Nächten&#8220; angelangt wären. Es ist ein fulminantes Finale. Jochen lässt noch einmal Kopf und Haare kreisen in einer Frequenz, dass ich befürchte, er könnte jeden Moment von der Bühne kippen. Glücklicherweise geht der Auftritt aber ohne schwere Unfälle über die Bühne (!) und so bescheren uns <strong>DORNENREICH</strong> einen großartigen Abschied von einem grandiosen Festival.</p>
<h3><strong>FAZIT</strong></h3>
<p><em>Merlin</em>: Das <strong>SKALDENFEST</strong> 2022 war ein kleines, aber umso feineres Festival. Von der Bandauswahl über die mehr als bezahlbare Verpflegung bis hin zum Publikum &#8211; wieder einmal bin ich voll und ganz überzeugt. Das <strong>SKALDENFEST</strong> ist für mich ein besonderes Juwel, schüchtern funkelnd aus dem Haufen der mehrtägigen Konzertkonkurrenz. Ein Juwel, das lohnt, entdeckt zu werden! Ich jedenfalls freue mich schon, wenn nächstes Jahr eine neue Edition des heimeligen Würzburger Festivals ins Haus, pardon, ins <strong>KILIANEUM</strong> steht.</p>
<p><a href="https://www.skaldenfest.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage des SKALDENFESTS</strong></a></p>
<p><strong><a href="https://silence-magazin.de/tag/skaldenfest/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Beiträge zum Thema SKALDENFEST im SILENCE MAGAZIN</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sonnenschein-und-black-metal-im-alten-kloster-das-skaldenfest-2022/">Sonnenschein und Black Metal im alten Kloster &#8211; Das SKALDENFEST 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Skaldenfest 2022 &#8211; Die Wiederkehr der Dunkelheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 05:44:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir fiebern dem Skaldenfest entgegen - Du auch?!<br />
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<p>Wir sehen uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest-2022-vorbericht/">Skaldenfest 2022 &#8211; Die Wiederkehr der Dunkelheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Skaldenfest im Kilianaeum</strong> sorgte bereits in den Jahren 2018 und 2019 für große Begeisterung beim Silence Magazin. <strong><a href="https://silence-magazin.de/tag/skaldenfest/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a></strong> findet ihr die bisherigen Vor- und Nachberichte. Aus bekannten Gründen musste das vierte Skaldenfest vom Jahr 2020 erst auf 2021 und dann auf 2022 verschoben werden. Doch nun steht uns nichts mehr im Wege, und wir können <strong>voller Freude die Black Metal-Durststrecke in Würzburg beenden.</strong></p>
<p>Neben einem fantastischen Line-Up wird hier auch umfassend für das leibliche Wohl gesorgt. Das Team vom <a href="https://www.cafe-domain.de/" target="_blank" rel="noopener">Café Dom@in</a> stellt <strong>frisch zubereitetes Essen</strong> zur Verfügung, und an der Theke gibt es <strong>Bier sowie alkoholfreie Getränke</strong>. Weder der Magen noch die Kehle sollen also durch Mangelerscheinungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Für zusätzliche Geschwindigkeit an den Ausgaben sorgt außerdem das <strong>Getränkepasssystem</strong>. <strong>Diese und weitere Informationen</strong> wie beispielsweise Anreise, Parkplatzsituation, nahegelegene Bankautomaten, etc. <strong><a href="https://www.skaldenfest.com/festival-info/" target="_blank" rel="noopener">findet ihr hier in aller Ausführlichkeit</a></strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dornenreich - Das Geheimnis des Quellkosters" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2LZ1edGSJBc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Ein Line-Up mit Genussgarantie</h4>
<p>Durch die Verschiebungen haben sich seit der ursprünglichen Planung im Line-Up einige Änderungen vollzogen. Nun ist seit Kurzem auch die letzte Lücke wieder gebührend gefüllt worden, den&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/tag/dvalin/" target="_blank" rel="noopener"><strong>DVALIN</strong></a> sind auch in diesem Jahr wieder am Start. Mit ihrem <strong>progressiven und doch mächtigen Folk Metal</strong> entführt uns die Band mit Heimvorteil in die fantastische Welt der Zwerge und Schatten.<br />
Die größte Vorfreude beim Publikum haben wohl&nbsp;<strong>DORNENREICH</strong> aus Österreich für sich gepachtet. Der <strong>Avantgarde Black Metal</strong> ist seit je her eine Institution für sich, und so können sich die Besucher*innen neben Stücken des neuen Albums <a href="https://dornenreich.bandcamp.com/album/du-wilde-liebe-sei" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Du wilde Liebe sei&#8220;</a> auch auf viele Klassiker freuen.</p>
<p><strong>Black und Pagan Metal aus Bayern</strong> ist erstmal keine große Überraschung. Wenn die Band dann auf oberbayerisch textet und in ihren Liedern die Mystik und Historie des Landes der Bajuwaren behandelt, wird das Ganze doch spezieller. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal und mit mitreißendem Sound stehen&nbsp;<strong>WALDGEFLÜSTER</strong> auf der Bühne, die unter anderem ihr neues Album <a href="https://blackmetalwaldgefluester.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Dahoam&#8220;</a> im Gepäck haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sun Of The Sleepless - The Lure Of Nyght [official video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/uzP3Sr0xDnc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Die Vielfalt der Finsternis</h4>
<p>Wem es der <strong>raue und atmosphärische Black Metal</strong> mehr angetan hat, wird sich sehr auf den Auftritt von Markus Stocks Band <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> freuen. Hier sind rasende Stakkato Attacken wie Eisstürme und düster-harmonische Übergänge fester Bestandteil des Programms. Wie das Ganze auf Platte klingt, könnt ihr übrigens <strong><a href="https://silence-magazin.de/zurueck-zur-quelle-sun-of-the-sleepless/" target="_blank" rel="noopener">hier</a></strong> nachlesen (und -hören). Einen deutlich weiteren Anreiseweg haben&nbsp;<strong>DARK OATH</strong> aus Portugal. In einer gelungenen Kombination aus <strong>Symphonic Metal, Pagan und Melodic Death Metal</strong> erzählt die Band in ihrer Musik von der sagenhaften Welt der Asen und Alfen.</p>
<p>Die Münsteraner Band <strong>AUßERWELT</strong> bringt feinsten <strong>Post Black Metal</strong> auf die Bühne, der vor Abwechslungsreichtum nur so strotzt. Das neueste Release <a href="https://ausserwelt.bandcamp.com/album/the-obsidian-ascent-the-panoptical-i" target="_blank" rel="noopener">&#8222;The Obsidian Ascent | The Panoptical I&#8220;</a> stellt bestens unter Beweis, wie die Gruppe <strong>traditionelle Black Metal Elemente</strong> mit tief atmosphärischen Bausteinen sowie mit modernen Ansätzen zusammenfügt. Und zu guter Letzt ist mit&nbsp;<strong>EMPYREAL</strong> noch eine Band im Line-Up, die für ein ordentliches Training der Nackenmuskulatur sorgt. Das Fünfergespann wirft <strong>Death, Black und Thrash Metal mit ordentlich Groove und Melodie</strong> in einen Topf und serviert daraus ein großartiges Gericht.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AUßERWELT - The Obsidian Ascent (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/n9K8dsaoCpg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wir freuen uns auf mitreißende Konzerte, auf viel Freude zwischen Getränke- und Essensausgabe, und natürlich auch auf euch! Wir sagen <strong>&#8222;Skål!&#8220;</strong> und bis sehr bald beim <strong>Skaldenfest</strong>!</p>
<p><a href="https://www.skaldenfest.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage des SKALDENFEST</strong></a></p>
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		<title>Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2019 07:53:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten machen wir den Sack zu *höhö* </p>
<p>Hier unser Jahresrückblick:<br />
Wie nahmen die Redakteure das Jahr wahr und was waren Highlights und auch Dämpfer? Wie war's für dich?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/">Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000"><em>Das Jahr 2019 marschiert unaufhaltsam dem Ende entgegen. Zeit für uns, das Ganze mal Revue passieren zu lassen. Zeit, auf ein weiteres Jahr mit Euch, mit großartigen Erlebnissen und vor Allem: mit verdammt viel Musik zurückzuschauen. Es gab Unmengen an Veröffentlichungen. Welche haben unsere Autoren dabei besonders beeindruckt? Welche haben eher die Stirn runzeln lassen? Und was hat das Jahr sonst noch so metallisch geprägt? All das könnt ihr den folgenden, persönlichen Flashbacks entnehmen. Alles, was dabei mit dem Magazin in Verbindung stand, wird auch nochmal verlinkt, wenn ihr die entsprechenden Artikel verpasst habt. Ebenso sind die Song-Highlights klickbar. An dieser Stelle geht ein großes DANKESCHÖN an all unsere Leser, die uns begleiten und die Treue halten. Ihr seid die Besten und euretwegen machen wir das alles! Lasst uns daher auch gern mal wissen, was euch dieses Jahr so bewegt hat. Wir wünschen schon mal einen angenehmen Jahreswechsel und das Übliche von wegen Weihnachtszeit und so. Wir sind uns sicher, Silence 2020 wird auch wieder einige Überraschungen parat halten! Nun genug der Vorworte, lassen wir unsere Schreiberlinge zu Wort kommen. Viel Spaß!&nbsp;</em></span></p>
<h4>&nbsp;</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34999" aria-describedby="caption-attachment-34999" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/danielg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-34999" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34999" class="wp-caption-text"><strong>DANIEL</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #ff0000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>FACING FEARS</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/facing-fears-horizons">&#8222;Horizons&#8220;</a></li>
<li>2 &#8211; <strong>BLINK-182</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine">&#8222;Nine&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>DREAM STATE</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/dream-state-primrose-path">&#8222;Primrose Path&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Das ist in meinem Fall dieses Jahr eine <strong>EP</strong>, nämlich &#8222;Known Darkness&#8220; von <strong>FORGETTING THE MEMORIES</strong>. Der Release hat mich derart umgepustet, dass ich mir direkt im Nachgang an die damit verbundene <a href="https://silence-magazin.de/forgetting-the-memories-known-darkness">Review</a> die gesamte Diskographie gekauft hab. Die Band hat es geschafft, sich innerhalb von ein paar Stunden in meine Liste der liebsten Bands im Core-Sektor bis an die Spitze zu schießen. Ich habe ca. eine Woche am Stück nix anderes gehört. Diese Strähne habe ich auch nur unterbrochen, weil ja dieses Jahr auch genug andere Musik erschienen ist.&nbsp;</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>MARK MORTON</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4KdCEg7I8A0"><em>&#8222;Cross Off (feat. Chester Bennington)&#8220;</em></a> (war das ganze Jahr über der Einzige und dann kam&#8230;)</li>
<li><strong>FALLING IN REVERSE</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jakpo7tj7Qw"><em>&#8222;Popular Monster&#8220;</em></a> (den muss ich hier einfach auch nennen, weil er wirklich zu gut ist und bei mir eine riesen Welle losgetreten hat)</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>VILLE VALO &amp; AGENTS</strong></li>
</ul>
<p>Ich hab mich wirklich gefreut, nach der Auflösung von <strong>HIM</strong> seine Stimme wieder zu hören. Mir ist in diesem <a href="https://silence-magazin.de/love-metal-das-ende-der-aera-him">besonderen Fall</a> eigentlich auch ziemlich wurscht, in welchem musikalischen Gewand das passiert, denn bei diesem Album findet man keineswegs die gewohnten Klänge. Leider sind allerdings alle Songs auf dem Album in <strong>Ville</strong>&#8217;s Muttersprache finnisch gesungen. Diese beherrsche ich aber sowas von null, dass es mir den Release ziemlich vermiest hat, denn Texte verstehen ist mir bei Musik generell sehr wichtig. Schade drum.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Definitiv die Festivals und Konzerte, die ich für <span style="color: #800000">Silence</span> besuchen durfte, davon aber ganz besonders <strong>IN FLAMES</strong> in Leipzig. Die Band zum ersten Mal live gesehen, und aus persönlichen Gründen das emotionalste Konzerterlebnis überhaupt gehabt. Wer dazu näheres erfahren möchte, <a href="https://silence-magazin.de/in-flames-live-in-leipzig">HIER</a> könnt ihr es nachlesen.&nbsp;</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Natürlich wie jedes Jahr das <strong>Impericon Festival</strong> in Leipzig, immerhin sind bereits <strong>AS I LAY DYING</strong> als Headliner gesetzt, sowie <strong>BURY TOMORROW</strong> und meine Lieblinge aus Frankreich: <strong>LANDMVRKS</strong>. The hype is real! Schauen wir mal, was sonst noch so ansteht, es gibt auf jeden Fall reichlich Bands (und Festivals), die ich gern live erleben möchte.&nbsp;</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich kann mich hier nur für die ganzen Nachrichten und Kontakte bedanken, die ich auch 2019 durch <span style="color: #800000">Silence</span> und meine damit verbundene Arbeit erhalten habe. Seien es persönliche Empfehlungen, Feedback oder auch magazinintern. Ich freue mich noch immer sehr, hier meinen Coresenf dazugeben zu können und dass IHR ihn lest. <span style="color: #800000">Silence</span> ist für mich mittlerweile nicht mehr nur ein Hobby, sondern Arbeit. Allerdings eine von der Sorte, die man gerne macht. Oh, und noch ein Gruß an Tom: Ich habe Tickets in Rekordzeit bekommen. Sorry, i feel you.&nbsp;</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35009" aria-describedby="caption-attachment-35009" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/tom"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35009" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35009" class="wp-caption-text"><strong>TOM</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> CÂN BARRD</strong> – &#8222;The Last Rain&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>NORNIR</strong> – &#8222;Verdandi&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>MAYHEM</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/mayhem-daemon">&#8222;Deamon&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>STEELWINGS</strong> &#8211; &#8222;Back&#8220;</li>
</ul>
<p>Klassischer 80er-Jahre Metal à la NWOBHM ist wieder cool. Ist nichts Neues. Viele reiten aktuell diese schwermetallische Welle und setzen dabei nur allzu häufig schnöden, klischeeüberladenen Rost an. Aber &#8222;Back&#8220; klingt wirklich so, als hätte das Album die Glanzzeit in einer dunklen Schublade verschlafen und wäre nun erst veröffentlicht worden. Wer auf klassischen Heavy Metal steht, sollte hier definitiv ein Ohr riskieren!</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>CÂN BARRD</strong> &#8211; <em>&#8222;</em><em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=E0_Cdj8MQzg">Between Hope And Reality&#8220;</a></em></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>ATLANTEAN KODEX</strong> – &#8222;The Court Of Empire&#8220;</li>
</ul>
<p>Okay, zugegeben: Das ist Meckern auf enorm hohem Niveau. Aber nach den Ausnahmewerken &#8222;Golden Boughs&#8220; und &#8222;The White Goddess&#8220; hätte ich mir eine Platte in ähnlich perfektionssüchtiger Herangehensweise gewünscht. Daran schrammen die Bayern leider merklich vorbei, auch wenn das aktuelle Album natürlich nichtsdestotrotz wieder einmal ein großartiges Werk ist.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p><strong>METALLICA</strong>, Olympia-Stadion (Berlin). Geile Show, da gibt&#8217;s nichts zu beanstanden. Außer vielleicht den strömenden Dauerregen. Aber das erträgt man gerne für eine der größten Metalbands. Vor allem dann, wenn die Hochkaräter von <strong>GHOST</strong> die Vorgruppe mimen.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p><strong>KING DIAMOND</strong> singt wieder bei <strong>MERCYFUL FATE</strong>, damit dürfte wohl (fast?) alles andere in den Schatten gestellt werden. Und natürlich gibt&#8217;s auf der Tour im kommenden Jahr die Klassiker von <em>&#8222;Melissa&#8220;</em>, <em>&#8222;Don&#8217;t Break The Oath&#8220;</em> sowie neuem Material derselben Stilrichtung zu hören. Was will man mehr?</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>[ironie] Liebe Grüße an alle, die dazu beigetragen haben, die <strong>DIE ÄRZTE</strong>-Tickets in Rekordzeit wegzuschnappen. Ich hasse euch. [/ironie off]</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35035" aria-describedby="caption-attachment-35035" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35035" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35035" class="wp-caption-text"><strong>SEBASTIAN</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> KORN</strong> &#8211; &#8222;The Nothing&#8220;</li>
<li>2 &#8211;<strong> INSOMNIUM</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave">Heart Like A Grave&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211;<strong> IN FLAMES</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/in-flames-i-the-mask">&#8222;I, The Mask&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>MAMMOTH MAMMOTH</strong> – &#8222;Kreuzung&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>ALCEST</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=69fnUZhV8SI"><em>&#8222;Sapphire&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> lösen sich auf!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Im Saarland willkürlich jemanden getroffen, der ein ausgeprägter<strong> JINJER</strong>-Fan ist, inklusive längerem Austausch über deren Musik.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Hoffentlich neue Kamera auf Konzerten austesten.</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Verklemmt lässt es sich nicht gut headbangen. Für mehr Entspanntheit in der Szene!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35036" aria-describedby="caption-attachment-35036" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/oimel"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35036" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel.jpg" alt="" width="300" height="211" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel.jpg 897w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-750x527.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35036" class="wp-caption-text"><strong>OIMEL</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<p>Fällt mir schwer, da ich viele alte Sachen gerade entdecke, aber hier die Auswahl:</p>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> PERKELE</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/perkele-leaders-of-tomorrow">&#8222;Leaders Of Tomorrow&#8220;</a> (endlich eine alte Band, die mit einem neuen Album gut bleibt!)</li>
<li>2 &#8211;<strong> FONTANELLE</strong> &#8211; &#8222;Noie Eindrücke&#8220; (großer Tipp für alle, die auf Oi mit der richtigen Attitüde stehen!)</li>
<li>3 &#8211;<strong> HELLOWEEN</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/helloween-united-alive-in-madrid">&#8222;United Alive&#8220;</a> (der Inbegriff eines geilen Live-Albums!)</li>
</ul>
<p>Ebenfalls erwähnenswert sind noch: <strong>HELHEIM</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/helheim-rignir">&#8222;Rignir&#8220;</a> und <strong>SABATON</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/sabaton-the-great-war">&#8222;The Great War&#8220;</a></p>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Ganz klar: <strong>SLIPKNOT</strong> &#8211; &#8222;We Are Not Your Kind&#8220;! Die Band liefert mit diesem Album erstmals mehr als nur eine Sammlung von Songs, sondern ein komplettes und geniales Werk ab, das ich so nicht erwartet hätte! Sehr stark!</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<p>Joa&#8230; Öhm&#8230; Songnamen sind ungefähr so sehr mein Fall wie Genre-Zuordnungen&#8230; Stellvertretend aber für&#8217;s Album (weil die Songs alle gut sind): <strong>HEILUNG</strong> &#8211; <em>&#8222;Futha&#8220;</em></p>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Das Drumherum samt der Organisation beim <strong>Nova Rock</strong> verdient auf jeden Fall eine extra-dicke <a href="https://silence-magazin.de/nova-rock-festival-2019">Erwähnung</a> in der negativen Abteilung! Line-Up hui, alles andere (leider) pfui! Schade finde ich außerdem das elende Gezerre um <strong>BATUSHKA</strong>, deren erstes Album ich sehr mochte.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Das <strong>Dark Troll-Festival</strong>, ohne Frage! Ein <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-der-nachbericht-teil-1">wundervolles Festival</a> in großartiger Location und mit einem super Team drumherum! Es war mir eine Ehre, dort gewesen sein zu dürfen, und auch die Musik war GROßARTIG! Etwas mainstreamiger, aber auch sehr stark war der <strong>SABATON</strong>-Auftritt auf dem <strong>Nova Rock</strong>! Gerade noch frisch dazugekommen ist der Auftritt von <strong>HEILUNG</strong> <a href="https://silence-magazin.de/heilung-in-halle-heidnische-klaenge">in Halle</a> &#8211; Grandios!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Die &#8222;Alles ohne Strom&#8220;-Tour der <strong>TOTEN HOSEN</strong> (steinigt mich ruhig!) und (vermutlich) <strong>SABATON</strong> in Leipzig. Aber da ich sehr bald Vater werde, habe ich einfach eine pauschale, sehr große Vorfreude, die ausnahmsweise nicht musikspezifisch ist!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Tausend Dank für das erste komplette Kalenderjahr bei <span style="color: #800000">Silence</span>! Ich habe es sehr genossen, habe mit 26 Artikeln hoffentlich dem einen oder anderen eine Freude machen können, und selber sehr viele tolle neue Musik, Eindrücke und auch Leute kennengelernt! Ich freue mich auf alles, was kommt, und versuche, fleißig zu bleiben!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35058" aria-describedby="caption-attachment-35058" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/saskia"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35058" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Saskia2.jpg" alt="" width="300" height="225"></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35058" class="wp-caption-text"><strong>SASKIA</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>BRING ME THE HORIZON</strong> &#8211; &#8222;Amo&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>BLINK-182</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine">&#8222;Nine&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS</strong> &#8211; &#8222;Hypertoughness&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Zwar kein Album, aber dafür definitiv ein absolutes Highlight dieses Jahr: &#8222;Bloodlust&#8220;, die gemeinsame EP von <strong>NOTHING, NOWHERE</strong> und<strong> Travis Barker</strong>.&nbsp;</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<p>Muss ich mich hier auf einen Song festlegen? Nein? Gut, denn ich habe nämlich zwei. Zum einen die One-Take-Version des Songs <em>&#8222;Hammer&#8220;</em> von <strong>NOTHING, NOWHERE</strong>. Übrigens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lNK9b67yx54">HIER</a> zu finden (offiziell wurde der Song nämlich nie veröffentlicht). Der andere Song des Jahres geht mit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B9wvTuDC-H0"><em>&#8222;Ludens&#8220;</em></a> auf die Kappe von <strong>BRING ME THE HORIZON</strong>, die so kurz vor Jahresende nochmal einen ziemlichen Knaller veröffentlicht haben.&nbsp;</p>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Der plötzliche Tod des&nbsp;<strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS</strong>&nbsp;Bassisten<strong>&nbsp;Kei</strong>, der mich und viele andere sehr geschockt hat. Ein sehr trauriger Start für das Jahr 2019.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Definitiv die Europa Tour mit&nbsp;<strong>FAKE ISLAND</strong>, für die ich auch in Japan schon fleißig fotografiert habe. Tourleben bedeutet mitunter viel Stress, aber auch viele schöne Erinnerungen und die Erfahrung ist es absolut wert.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Wenn alles nach Plan läuft, steht nächstes Jahr meine längerfristige Rückkehr nach Japan an und ich hoffe, mich wieder in den hiesigen Fotogräben tummeln zu können. Selbstverständlich nehme ich bis dahin hierzulande noch einige, spannende Konzerte mit!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Auf ein weiteres Jahr mit <span style="color: #800000">Silence</span> und viele weitere Beiträge aus dem In- und Ausland! Und auf viele neue Entdeckungen in der Metal-Szene! Doch bis dahin wünsche ich dem gesamten Team und unseren Lesern erstmal besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35059" aria-describedby="caption-attachment-35059" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/johannes"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35059" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35059" class="wp-caption-text"><strong>JOHANNES</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>TRAPPED IN CHAOS</strong> &#8211; &#8222;Dustbolt&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>GATEKEEPER</strong> &#8211; &#8222;Grey Maiden&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>INCULTER</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/inculter-fatal-visions">&#8222;Fatal Visions&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>INCULTER</strong> &#8211; &#8222;Fatal Visions&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>GATEKEEPER</strong> &#8211; &#8222;<em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Cjkrt6Y6YZA">Grey Maiden&#8220;</a></em> (Grey Maiden EP)</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>OVERKILL</strong> &#8211; &#8222;The Wings Of War&#8220;</li>
</ul>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Originalpressung von &#8222;Rust In Peace&#8220; von <strong>MEGADEATH</strong> als LP aufgestöbert &#8211; absurd gutes Hörerlebnis!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Ertragreicher als 2019. Viele Haudegen haben sich zurückgemeldet, an und für sich war das klasse. Aber die eine oder andere Neuerscheinung (<strong>OVERKILL</strong>,<strong> FLOTSAM AND JETSAM</strong>) hat enttäuscht. 2019 war insgesamt ein gutes Jahr aus Thrash / Speed / NWOTHM Sicht, aber vielleicht geht 2020 ja noch etwas mehr.</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35063" aria-describedby="caption-attachment-35063" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/malin"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35063" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Merlin2.jpg" alt="" width="300" height="200"></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35063" class="wp-caption-text"><strong>MERLIN</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>VERHEERER</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/verheerer-kneel-before-the-monolith">Monolith&#8220;</a></li>
<li>2 &#8211; <strong>OWLS WOODS GRAVES</strong> &#8211; &#8222;Citizenship Of The Abyss&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>UNREQVITED</strong> &#8211; &#8222;Mosaic II&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>AKANDO</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KLHVF7_aKiM"><em>&#8222;Wakan Tanka Nici Un&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>INSOMNIUM</strong> Live</li>
</ul>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<ul>
<li>In Flammen</li>
</ul>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<ul>
<li><a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht">Wolfszeit</a></li>
</ul>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35067" aria-describedby="caption-attachment-35067" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/mich"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35067" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2.jpg" alt="" width="300" height="217" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35067" class="wp-caption-text"><strong>MICH</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>DISILLUSION</strong> &#8211; &#8222;The Liberation&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>ELUVEITIE</strong> &#8211; &#8222;Ategnatos&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>ALCEST</strong> &#8211; &#8222;Spiritual Instinct&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>WIND ROSE</strong> &#8211; &#8222;Wintersaga&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>DRAGONFORCE</strong> &#8211;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Rn5CsAs798I"><em> &#8222;Highway To Oblivion&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong> &#8211; &#8222;Berserker&#8220; und <strong>EQUILIBRIUM</strong> &#8211; &#8222;Renegades&#8220;. Sind beides wohl keine furchtbar schlechten Alben geworden, aber wahrscheinlich hatte ich mir einfach zu viel von den Bands erwartet.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Da gab es so einige Höhen: <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>DIMMU BORGIR</strong>, <strong>ANOMALIE</strong> und <strong>THE CONTORTIONIST</strong> auf dem <strong>Summer Breeze</strong>, überraschenderweise <strong>SALTATIO MORTIS</strong> auf dem <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht"><strong>Rockharz</strong></a>. Und natürlich <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>PRIMORDIAL</strong> bei Nacht im Tannenwald, mit perfektem Sound und großartig stimmiger Lichtshow, danke <strong>Wolfszeit</strong>&#8211;<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht">Festival</a>! Zudem habe ich mit meinen beiden Bands <strong><a href="https://beholdtheflesh.bandcamp.com">BEHOLD</a></strong> und <strong><a href="https://feradur.bandcamp.com">FERADUR</a></strong> dieses Jahr neues Material released, was auch jeweils ein äußerst aufregendes Unterfangen war!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Auf ein womöglich kommendes neues <strong>FINNTROLL</strong>-Album? Definitiv gespannt bin ich auch auf <strong>DEMONS &amp; WIZARDS</strong>. Generell freue ich mich immer auf alle kommenden Festivals. Nicht musikbezogen, wenn auch irgendwie ziemlich metal: <strong>Godzilla vs. Kong</strong>!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35068" aria-describedby="caption-attachment-35068" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/nina"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35068" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35068" class="wp-caption-text"><strong>NINA</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>DEVIN TOWNSEND</strong> &#8211; &#8222;Empath&#8220; und <strong>SOEN</strong> &#8211; &#8222;Lotus&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>LEPROUS</strong> &#8211; &#8222;Pitfalls&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>BLUT AUS NORD</strong> &#8211; &#8222;Hallucinogen&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>ABIGAIL WILLIAMS</strong> &#8211; &#8222;Walk Beyond The Dark&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li>tba</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Die <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019">beschissenen Klangeigenschaften</a> des Ballsaals im Felsenkeller Leipzig &#8211; ja, diese Wunde ist tief und noch sehr frisch. Definitiv keine Empfehlung für Events mit Krach und Geschrei!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Da kann ich mich gerade kaum entscheiden, was ich hier an die Poleposition setze&#8230; Da waren zum einen die ganzen beeindruckenden Bands auf dem diesjährigen <strong>In Flammen</strong> (<strong>1349</strong>, <strong>1914</strong>, <strong>HAMFERD</strong>, <strong>MGLA</strong> z.B.); außerdem: <strong>TOOL</strong> live in Prag erleben zu dürfen (eine Show wie aus dem Bilderbuch!); <strong>SOEN</strong> nicht nur auf der Bühne zu sehen, sondern dann noch mit ihnen im nächtlichen Dresden unterwegs sein zu können; und zu guter Letzt: meine Lieblingsfinnen von <strong>STAM1NA</strong> nach 12 Jahren endlich mal wieder gesehen zu haben.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Auch so einiges, da in Halle für kommendes Jahr viele sehenswerte Events angekündigt sind: <strong>YES</strong>, <strong>DEEP PURPLE</strong> und <strong>SCOOTER</strong> (ja, wirklich!) Karten sind schon da. <strong>In Flammen</strong> steht aber auch genauso wieder auf dem Pflichtprogramm.</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich habe viel zu wenig Zeit für den ganzen geilen Scheiß, der so durch den Orbit fliegt &#8211; seien es Konzerte, neue Releases oder ältere Perlen, die unbedingt noch gehört werden müssen. Ansonsten freue ich mich auf ein frisches neues Jahr mit hoffentlich weiterhin vielen tollen Beiträgen im <span style="color: #800000">Silence</span>!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35074" aria-describedby="caption-attachment-35074" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/steffi"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35074" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi.jpg" alt="" width="300" height="426" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35074" class="wp-caption-text"><strong>STEFFI</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>TOOL</strong> &#8211; &#8222;Fear Inoculum&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>RAMMSTEIN</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/rammstein-rammstein-2019">&#8222;Rammstein&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>ALCEST</strong> &#8211; &#8222;Spiritual Instinct&#8220;</li>
</ul>
<p>2019 war ein verrücktes Jahr. Und zweifellos haben <strong>RAMMSTEIN</strong> und <strong>TOOL</strong> mit ihren lange herbeigesehnten Nachfolgewerken ihren Teil dazu beigetragen. Beide haben die Geister gespalten – auch meinen eigenen. <strong>RAMMSTEIN</strong>’s &#8222;Rammstein&#8220; hat für mich zugegebenermaßen erst mit der fundamentalen Wucht der Liveshows an wahrer Größe gewonnen, dafür haben eben diese für mich in jedem Sinne neue Standards in Sachen Liveperformance gesetzt. Ganz großes Kino! Auch wenn &#8222;Fear Inoculum&#8220; für mich im Hinblick auf vorangegangenen <strong>TOOL</strong>-Schinken in vielerlei Weise redundant wirkt, ist doch allein die Tatsache, dass wir nach 13 Jahren Leerlauf überhaupt noch neues Material von <strong>Keenan</strong> und Co. bekommen haben, den Top-3-Platz wert.</p>
<p>Musikalisch am meisten mitgenommen hat mich allerdings &#8222;Spiritual Instinct&#8220; von<strong> ALCEST</strong>. Die Scheibe reiht sich qualitativ (und für mich auch emotional) ganz ungeniert in die lange Reihe mitreißender <strong>ALCEST</strong>-Alben ein. Dabei bewegt es sich mit selbstbewusster Weisheit auf altbewährten Pfaden und klingt doch am Ende anders als alle vorangegangenen Langspieler aus <strong>Neige</strong>’s Feder. Mehr heavy, ein bisschen mehr Black, und so gehaltvoll, dass allein <em>&#8222;Sapphire&#8220;</em> auf Repeat als eigenständiges Album dienen könnte. Natürlich gab es noch eine Menge anderer spannender, vor allem &#8222;kleinerer&#8220; Releases auf dem Markt, alles voll Mainstream und so. Mir doch egal! Mit keinem Album habe ich mich dieses Jahr so intensiv auseinandergesetzt wie mit diesen dreien.</p>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Hier muss ich schummeln, denn für mich haben 2019 am meisten die Singles geprägt, nicht die Alben. Und somit gewinnt für mich in dieser Kategorie &#8222;Ódn&#8220; von <strong>HAMFERÐ</strong>. Die Band mit dem außergewöhnlichen Namen und der außergewöhnlichen Live-Erscheinung ist ein ernsthaftes Erlebnis, das ich jedem fest ans Herz lege. Grandiose Musiker, ungewöhnliche Harmonien und Rhythmen und bestechende Atmosphäre: Das sind <strong>HAMFERÐ</strong>. Dieses Jahr kennen- und lieben gelernt auf dem <strong>In Flammen</strong> Open Air.</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=69fnUZhV8SI"><em>&#8222;Sapphire&#8220;</em></a> von <strong>ALCEST</strong>. Das ist einfach ein Kunstwerk.</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>Rock am Ring 2019</strong>. Zwei Tage im Voraus kam mir der Hirnfurz, dass ich doch um 4 Uhr morgens mit dem Zug von Berlin aus nach Koblenz reisen und von dort aus mit einer Mitfahrgelegenheit aufs Festival fahren und in derselben Nacht um 3 Uhr morgens wieder zurückfahren könne, um <strong>DIE ÄRZTE</strong> zu sehen. War das Konzert lustig? Ja. War es das wert? Nope. Das Festival ist schlicht zu weitläufig, zu teuer, das Wetter zu schlecht, die Wege schlecht ausgeschildert, die Dixis eine hygienische Katastrophe, das Lineup eine genretechnische Achterbahnfahrt mit Kotzgrad und die Besucherzahl zu groß.</p>
<p>Genug gejammert? Jein. Wer hätte gedacht, dass ich mich mal mitten in einem <strong>DIE ANTWOORD</strong>-Rave wiederfinden würde, während in der Ferne <strong>ALLE FARBEN</strong> aus den Boxen tingelt, nur um mich warmzuhalten… Nur mein lieber <strong>Zwarg</strong> hat dieses Erlebnis ertragbar gemacht. Busserl auf&#8217;s Baucherl!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>An legendären Metalerlebnissen mangelt es mir natürlich auch 2019 nicht. Auf eines festlegen möchte ich mich dann doch nicht; ohne Frage sind aber <strong>SOLSTAFIR</strong> in der Pauluskirche in Berlin am Start, <strong>RAMMSTEIN</strong> in Dresden und Berlin, Wahrheit oder Pflicht mit <strong>LAGERSTEIN</strong> auf dem <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest-2019-bericht"><strong>Skaldenfest</strong></a> und auch das <strong>Wolfszeit 2019</strong>, allerdings nicht wegen des Festivals an sich, sondern wegen der tollen Menschen, die ich dort kennenlernen durfte. Herzensangelegenheit! Ach, und dann wäre dann natürlich noch das <strong>Metal Franconia</strong>. Auf keinem Festival habe ich je so eine gute Stimmung und solch eine liebe Crew erlebt. Unterstützt die Jungs und Mädels, ihr werdet es nicht bereuen!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Anfang 2020 werde ich für ein halbes Jahr nach Portugal aufbrechen. Dieser Bruch wird wohl das kommende Jahr für mich definieren. Ich werde viel umhertingeln, kleine Metalpubs in Lissabon und Porto aufspüren und euch von meinen spannenden Erlebnissen berichten. Somit werde ich allerdings leider einen Haufen neue und alte Stammtermine im ersten Halbjahr verpassen, was mir im Herzen wehtut – darunter die <strong>Frostfeuernächte</strong>, <strong>Ragnarök</strong>, <strong>Metal Franconia</strong> und <strong>Skaldenfest</strong>. Nur für das <strong>Darktroll</strong> bin ich voraussichtlich am Start – Prioritäten sind das A und O im Leben! Ach so, und dann gibt’s im Juli natürlich wieder <strong>RAMMSTEIN</strong>. Fresst das, Trvenessverfechter!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Das obligatorische <strong>Dankeschön</strong>! Ich danke all den lieben Veranstaltern, deren Veranstaltungen ich dieses Jahr beiwohnen durfte, meinen fantastischen Kamerakollegen für die gute Zeit und all den Freunden, die diesem anstrengenden Jahr einen grandiosen, glücklichen Anstrich verpasst haben. Ihr seid die besten!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35075" aria-describedby="caption-attachment-35075" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35075" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn.jpg" alt="" width="300" height="351" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn-256x300.jpg 256w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35075" class="wp-caption-text"><strong>SCHNEEMENSCH</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>Devin Townsend</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1n7uvokARQ4&amp;list=PLxKHVMqMZqUTpx33sDGAMQFPndaapTTbM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Empath</a>&#8222;</li>
<li>2 &#8211; <strong>Rammstein</strong> &#8211; &#8222;Rammstein&#8220;&nbsp;</li>
<li>3 &#8211; <strong>TOOL</strong> &#8211; &#8222;Fear Inoculum&#8220; +++&nbsp;<strong>Russian Circles</strong> &#8211; &#8222;Blood Year&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p><strong>Rammstein</strong> &#8211; einfach nur weil ichs gut fand, dass die sich mal wieder gemeldet haben und das optische Konzept mich in der Summe einfach umgehauen hat.</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li>Hab ich so direkt nicht. Ich hab meinen persönlichen Song des Jahres, dieser ist aber nicht von diesem Jahr. Musik ist bei mir entweder nicht existent oder zeitlos.</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Zu wenig Zeit für Musik&#8230;&nbsp;<br />
Keine Ahnung ob es ein Dämpfer war, aber <strong>HEILUNG&nbsp;</strong>waren Live echt gut, aber &#8230; ich war an dem Abend glaub ich mehr in Konzertlaune und stattdessen war es ja eher Theaterstück (wie ja auch das Konzept ist). An sich geile Nummer, aber dadurch hat es Länge bekommen.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p><strong>TOOL</strong> Live in Prague&nbsp;</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Rammstein Live, neue Entdeckungen, Zeit für Konzerte und auch wieder für die Fotografie</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich wünsche allen eine schöne Zeit, freue mich dass ihr alle mitlest, euch beteiligt, schreibt und einfach der Szene das Leben geben. Ich agiere zwar eher im Hintergrund, bin aber mega happy wenn dann mal einer der Redakteure mich schnappt und als Fotograf verdingt, da lernt man einige gute Bands kennen. Ansonsten bin ich meist eingespannt und versuche, mich auch mal wieder der Musik zu widmen.&nbsp;<br />
<em>Daher mein Rat:</em> Macht was euch Spaß macht &#8211; und vergesst nie die Musik, die euch aufgezogen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/">Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 06:45:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren diesmal im Dreierpack unterwegs und berichten diesmal vom Wespenz... äh WOLFSZEIT!</p>
<p>Ausführlich berichten wir über die Orga, Einhornsichtungen, musikalische Überraschungen a la MAYHEM, Folk Deluxe, Bands wie u.a. Endstille, Dornenreich, Equilibrium und natürlich Wespen... jeder Menge Wespen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Acht Jahre ist es her, dass es mich in die tiefsten Tiefen der Thüringer Wälder verschlagen hat – doch nun ist es Zeit für die Rückkehr zum <strong>Wolfszeit</strong>-Festival! Eine Bühne, 25 Bands, knapp 2000 Besucher und mindestens <strong>10000 Wespen</strong> – der Heidenspaß kann beginnen! Im Lineup stehen ausschließlich Black-, Pagan- und Folk-Metal-Bands. Darunter größere Namen wie <strong>ENSIFERUM</strong> oder <strong>ARKONA</strong>, aber auch viele noch unbekanntere Bands, für die eine solche Veranstaltung eine gute Möglichkeit darstellt, Aufmerksamkeit und Fans in dieser speziellen Musiksparte zu gewinnen.</p>
<p>Meine erste Aufgabe besteht darin, nach unserer Fotografin <strong>Steffi</strong> auch meine Co-Autorin <strong>Merlin</strong> zu finden. Gar nicht mal so einfach, wenn man sich noch nie zuvor getroffen hat und nicht genau weiß, wie diese Person eigentlich aussieht. Dass es auf dem gesamten Camp und Infield kein Mobilnetz gibt, hat zwar seinen Charme, hilft dieser Sache aber nicht gerade. Sonst könnte man ja Kontakt herstellen. Doch nach einem ganzen Abend <strong>erfolglosen Ansprechens aller rothaarigen Frauen</strong>, die ich finden kann, ob sie denn die seien, die ich suche, findet man sich dann doch noch kurz vor Beginn des ersten Konzertes. Und keine Sekunde zu früh, denn&#8230;</p>
<h2>Es geht los!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34120" aria-describedby="caption-attachment-34120" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34120 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34120" class="wp-caption-text">BAUMBART</figcaption></figure>
<p>Und zwar erst einmal mit seichteren Tönen: <strong>BAUMBART</strong> nehmen das Publikum mit ihrem akustischen Folk mit auf eine Reise in ihr eigenes Fantasy-Universum. Die Musik setzt sich dabei zusammen aus Gitarren, Geige, Flöten und Perkussion; dazu Gesang aus 5 verschiedenen Kehlen. <strong>Ein gemütlicher Einstieg</strong> also für ein Festival, auf dem doch eher härtere Musik vorherrscht – was aber vielleicht auch der Grund ist, warum sich noch nicht allzu viele Besucher dazu überwinden konnten, in der warmen Mittagssonne ihren Pavillon zu verlassen und zum Infield zu wandern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34119" aria-describedby="caption-attachment-34119" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34119 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34119" class="wp-caption-text">VOLTUMNA</figcaption></figure>
<p>Dabei ist dieses buchstäblich von überall in weniger als 5 Minuten zu erreichen. Die fröhliche Gruppe wirkt zwar zum Teil noch ein bisschen unsicher auf einer so großen Bühne, spielt aber dennoch ein schönes Konzert ohne bemerkbare Fehltritte und hat auch sichtlich Freude am Musizieren. Am besten gefällt mir der plötzliche Einsatz von Kastagnetten. <strong>Kastagnetten sind cool.</strong></p>
<p><em>Merlin:</em> Als zweite Band des Tages stehen <strong>VOLTUMNA</strong> aus Italien auf der Bühne. Sie sind nur zu dritt, haben dafür aber eine enorme Bühnenpräsenz. <strong>Aggressiv</strong> und voll in ihrem Element geben sie ihre Musik (die sie selbst als &#8222;Etruscan Metal&#8220; bezeichnen) einem leider viel zu kleinen Publikum zum Besten. <strong>VOLTUMNA</strong> waren mir und vermutlich 90% der anderen Festivalbesucher bis dato noch kein Begriff, aber sie haben wirklich gut abgeliefert und ich habe sie ab jetzt auf dem Zettel!</p>
<h3>Wölfe im Nadelwald</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34187" aria-describedby="caption-attachment-34187" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34187 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34187" class="wp-caption-text">WOLVES DEN</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Mich treibt es als nächstes zu <strong>WOLVES DEN</strong>, einer Band, auf die ich mich sehr freue. Und der Vorfreude folgt definitiv Bestätigung! Atmosphärisch und drückend (und sehr professionell gespielt!) entfaltet sich ihre Musik wunderbar <strong>inmitten dieses tiefsten Nadelwaldes</strong>. Leider müssen die ersten paar Lieder erstmal nur mit einer einzelnen Gitarre gespielt werden, da sich bei der anderen technische Probleme in den Weg stellen. Die epische Präsenz von Frontmann <strong>Helge</strong> schindet allerdings genug Eindruck, dass dies den meisten Zuschauern wahrscheinlich nicht mal auffällt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34189" aria-describedby="caption-attachment-34189" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34189 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34189" class="wp-caption-text">THORMESIS</figcaption></figure>
<p>Leider verlässt die Band zehn Minuten vor offiziellem Konzertende bereits die Bühne. &#8230;allerdings nicht für lange, denn nach kurzer Besprechung stehen sie wieder vor dem Publikum und geben einen letzten, grimmigen Song zum Besten. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, wann das neue Album kommt. Fertig aufgenommen ist es nach eigenen Angaben der Band – man suche nur noch nach einem passenden Label für die Veröffentlichung.</p>
<p><strong>THORMESIS</strong> haben ihre Wurzeln eher im Pagan-Bereich, doch ziehen sie mit ihren neueren Veröffentlichungen stark in Richtung schwärzerer Gefilde. Am besten funktionieren live meiner Meinung nach ihre &#8222;rockigeren&#8220;, weniger aggressiven Black-Metal-Riffs, welche im Lauf des Konzertes mehr als einmal eine Art hypnotisierende Wirkung erzeugen. Die doch oftmals melodischen Gitarren, die gelegentlichen Clean Vocals sowie ruhigere Gitarrenparts samt mitklingenden Keyboardsamples zeugen immer wieder von der <strong>Pagan-lastigeren Vergangenheit.</strong></p>
<h3>Zwielicht vs. Sonnenschein</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34123" aria-describedby="caption-attachment-34123" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34123 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34123" class="wp-caption-text">IN TWILIGHT&#8217;S EMBRACE</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Tja, manchmal hat es auch seine Nachteile, sich sehr auf eine Band zu freuen. Nämlich dann, wenn die <strong>Erwartungen nicht erfüllt</strong> werden. So ist es heute leider mit <strong>IN TWILIGHT‘S EMBRACE</strong>. Der Sänger (dessen Make-Up an den Joker oder wahlweise Eric Draven aus &#8222;The Crow&#8220; erinnert) bewegt sich wie in Ekstase über die Bühne, schmeißt sich auch mal samt Mikrophon auf den Boden und beweist sogar Deutschkenntnisse, indem er dem Publikum zwischendrin ein &#8222;Zum Teufel mit euch!&#8220; zuruft. Falls er eigentlich geplant hat, dem Black Metal, den sie spielen, eine finstere Note (!) zu verleihen – so ganz klappt das nicht. Das soll nicht heißen, dass <strong>IN TWILIGHT‘S EMBRACE</strong> nicht insgesamt solide abliefern, aber irgendwie packt es mich nicht. Vielleicht scheint auch einfach noch etwas zu viel Sonne für diese Band.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34124" aria-describedby="caption-attachment-34124" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34124 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34124" class="wp-caption-text">FINSTERFORST</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Mit Schlachtgebrüll stürmen dann <strong>FINSTERFORST</strong> die Bühne und klemmen sich alsbald hinter die Instrumente. Denn die Zeit der <strong>Release-Show ihrer neuen Scheibe </strong>&#8222;Zerfall&#8220; ist gekommen. Doch Moment! Irgendwas ist da nicht richtig. Waren da nicht mal weniger Leute in der Band? Und seit wann haben die zwei Sänger, die genau gleich aussehen? Habe ich was verpasst? Der Nebel lichtet sich nach dem ersten 13-Minuten-Hammer &#8222;<em>Wut</em>&#8222;, als Leadsänger <strong>Oli</strong> zu verstehen gibt, dass die Band heute ausnahmsweise mit erweitertem Lineup auftritt. Sein vermeintlicher Zwillingsbruder ist kein geringerer als <strong>Stef von</strong> <strong>JÖRMUNGAND</strong>, und an der Gitarre gibt sich heute zudem <strong>Sascha</strong> die Ehre. Die Schwarzwälder (plus Gäste) legen hohe musikalische Qualität und technische Finesse an den Tag, der Sound ist massiv und die schwerfällige Musik wird von den beiden Sängern mit theatralischem Auftreten untermalt.</p>
<p>Leider bleibt der von mir erhoffte 36-Minuten-Epos &#8222;<em>Ecce Homo</em>&#8220; von der neuen Platte aus – dieser hätte die Band allerdings auch ungefähr drei Viertel ihrer Spielzeit gekostet. Alles in allem ein <strong>sehr überzeugender Album-Release</strong>, denn – mal abgesehen von der makellosen Performance und den Gastmusikern – wo könnte man ein besseres <strong>FINSTERFORST</strong>-Konzert erleben als in einem finsteren Forst? Höhö. Es erfolgt allerdings am Ende dann noch ein tatsächlich lustiger Moment, als sich der Frontmann mit den Worten &#8222;<strong>Danke Ragnarök</strong>!&#8220; vom <strong>Wolfszeit</strong>-Festival verabschiedet.</p>
<h3>Wenn die Nacht zum Tag wird</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34125" aria-describedby="caption-attachment-34125" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34125 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34125" class="wp-caption-text">ARKONA</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> <strong>ARKONA</strong> kann ich definitiv als meinen Favorit des Tages bezeichnen. Die <strong>Energie und Bühnenpräsenz </strong>von Sängerin <strong>Mascha</strong> sind wirklich sondergleichen. Die rennt da kreuz und quer über die Bühne und hat aus irgendeinem Grund trotzdem noch genug Luft in den Lungen, um einen makellosen Wechsel zwischen <strong>Growls und Klargesang</strong> hinzulegen – wie macht sie das? Auch die Interaktion mit dem Publikum funktioniert, die Leute gehen mit, brüllen und klatschen, der Auftritt macht einfach Spaß. Und abgesehen von der guten Bandperformance gibt es nebenbei auch noch <strong>eine der besten Lichtshows</strong>, die ich bei all meinen Festivalbesuchen bisher gesehen habe – im wahrsten Sinne des Wortes <strong>ein Highlight!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34126" aria-describedby="caption-attachment-34126" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34126 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34126" class="wp-caption-text">VARG</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Und schon ist es Zeit für die Headliner des ersten Abends! Und nun kann <strong>der Veranstalter selbst</strong> zeigen, was in ihm steckt. Denn es spielen niemand anderes als die Wölfe höchstselbst: <strong>VARG</strong>! Und ihnen stehen definitiv die Worte &#8222;No Bullshit&#8220; ins Gesicht geschrieben. Statt <em>&#8222;Guten Tag&#8220;</em> oder anderem Trara gibt es heute nur aggressiven, treibenden Pagan Metal, Göttersagen und epische Schlachtengesänge der alten Wolfsschule. Zu Beginn ballert sich die Truppe erstmal in voller Ausführung durch ihr neu aufgelegtes Debütalbum (mit dem passenden Namen &#8222;Wolfszeit&#8220; beziehungsweise &#8222;Wolfszeit II&#8220;) und fährt dann mit einer Best Of ihres (offensichtlich objektiv gesehen besten) Albums &#8222;Wolfskult&#8220; fort. Es folgen zwei, drei mitsingbare Hymnen, und als Zugabe nicht etwa <em>&#8222;Rotkäppchen&#8220;</em>, sondern den Oldschool-Kracher <em>&#8222;Schildfront&#8220;</em>.</p>
<p>Ein wahrlich <strong>authentisches und bodenständiges Pagan-Konzert</strong>, wie ich es mir zu erträumen nicht gewagt hätte. Auch der Sound ist spätestens ab Mitte der Show (und nach persönlicher Aufforderung von Sänger/Organisator <strong>Philipp Seiler</strong> an den Soundmann, lauter zu drehen – das Publikum hat unüberhörbar darauf bestanden) richtig gut, und so fügt sich alles zu einem <strong>sehr starken Auftritt</strong> zusammen. <strong>Weiter so!</strong></p>
<h2>Der zweite Tag bricht an!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34127" aria-describedby="caption-attachment-34127" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34127 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34127" class="wp-caption-text">VARUS</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Freitag Mittag, die erste Band des Tages, das bekannte Bild: viel zu wenig Leute vor der Bühne. Und das ist in diesem Fall wirklich schade, denn <strong>VARUS</strong> haben durchaus das Potential für ein größeres Publikum! Allein der Sänger ist ein <strong>Multitalent</strong>. Der kann nämlich nicht nur singen, sondern auch noch <strong>Keyboard</strong> spielen und etwas auf der <strong>Querflöte</strong> zaubern! Nur am Witz seiner Ansprachen ließe sich vielleicht noch etwas feilen… Nichtsdestotrotz, <strong>VARUS</strong> machen Stimmung. Der Gitarrist ist voll bei der Sache und orgelt die Melodien mit einer Spielfreude rauf und runter, die ihresgleichen sucht. Zum Schluss wird es dann aber nochmal ernst, als die Band einen <strong>Song zu Ehren des verstorbenen WOLFCHANT-Gitarristen Eddy</strong> spielt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34128" aria-describedby="caption-attachment-34128" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34128 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34128" class="wp-caption-text">GRABAK</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Nach einer äußerst amüsanten <strong>Fahrt mit der geländeeigenen Bimmelbahn</strong> steht bei mir der Name <strong>GRABAK</strong> im Running Order. Hierbei handelt es sich um kalten, todernsten <strong>Black Metal</strong> mit Kriegsthematik. Leider scheinen sich nicht allzu viele Festivalbesucher dafür zu interessieren, denn der Bereich vor der Bühne ist leerer denn je. Und das ist schade! Denn auf der Bühne befinden sich <strong>richtig fähige Musiker.</strong></p>
<p>Besonders dem <strong>Drummer</strong> gebührt Respekt in Sachen<strong> Geschwindigkeit, Ausdauer und Präzision</strong> – kaum ein anderer Schlagzeuger auf diesem Festival dürfte sich in dieser Hinsicht auf einem solch hohen Level bewegen. Dennoch muss auch ich sagen, dass sich bei der Musik nicht wirklich um eine Sparte der schwarzen Musikzunft handelt, mit der ich persönlich etwas anfangen kann oder über die ich wirklich treffende Aussagen von mir geben könnte, und so endet an dieser Stelle mein Konzertbericht auch schon.&nbsp;</p>
<h3>Ein verheerend guter Auftritt</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34129" aria-describedby="caption-attachment-34129" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34129 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-300x220.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-1024x751.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-750x550.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34129" class="wp-caption-text">VERHEERER</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die nun folgende Band kann ich getrost als meine <strong>persönliche</strong> <strong>Überraschung</strong> des Festivals bezeichnen: <strong>VERHEERER</strong>! Die <strong>Flensburger</strong> spielen klassischen <strong>Black Metal</strong> à la <strong>MAYHEM</strong>, der live einfach nur zum Haare schütteln einlädt – was ich auch ausgiebig tue. Da ist nicht viel Schnickschnack bei, das ist düster und hart. Und trotzdem ist die Musik nicht zu simpel. Definitiv eine Band, die mehr Aufmerksamkeit verdient (es wundert mich sowieso, dass die Schwarzmetaller noch so unbekannt sind). Klarer Tipp von mir, reinhören!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34130" aria-describedby="caption-attachment-34130" style="width: 226px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-248x300.jpg" alt="" width="236" height="285" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-248x300.jpg 248w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-846x1024.jpg 846w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-750x908.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6.jpg 1198w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34130" class="wp-caption-text">DARKKIRCHENSTEUER</figcaption></figure>
<p>Wenn in der ersten Reihe <strong>Gummibärchen</strong> rumgehen und die Gestalten auf der Bühne aussehen wie ein Ensemble aus der Geisterbahn, dann kann es sich eigentlich nur um <strong>DARKKIRCHENSTEUER</strong> handeln! Ein Phänomen, welches sich bisher von großen Bühnen ferngehalten hat, präsentiert sich hier ganz ohne Scheu und spielt – ja was eigentlich?</p>
<p>Sagen wir einfach, <strong>Black Metal</strong> mit einer ordentlichen Portion <strong>(Selbst-)Ironie</strong>. Da darf natürlich auch ihre Hitsingle <em>&#8222;Leb doch selber&#8220;</em> nicht fehlen. Und wer jetzt denkt: &#8222;Wer guckt sich so einen Schwachsinn überhaupt an?&#8220; – das Infield ist sehr gut gefüllt! Zurecht? <strong>DARKKIRCHENSTEUER</strong> liefern ohne große Show einen soliden Auftritt ab, den man gesehen haben kann. Wenn man ihn verpasst hat, wird einem aber auch nichts fehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Von fröhlichen Flöten und Blicken, die töten</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34131" aria-describedby="caption-attachment-34131" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34131 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34131" class="wp-caption-text">MUNARHEIM</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em><strong> MUNARHEIM</strong> konnte ich bereits vor ein paar Jahren auf dem <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival live erleben, wo sie mir zugegebenermaßen sehr gut gefallen haben. Nun steht die Folk-Metal-Kombo mit den sympathischen Gesichtern dann endlich wieder vor mir auf der Bühne. Sie erzählen musikalische Geschichten mithilfe von <strong>tiefen Flöten</strong>,<strong> hohen Screams</strong> und einer geschickten Kombination aus <strong>Akustik-</strong> und <strong>Metal-Elementen</strong>.</p>
<p>Und nicht nur in den Klängen und Gesängen, auch auf der Bühne herrscht <strong>viel Bewegung</strong>. Dies wirkt sich auch auf die ersten paar Reihen im Publikum aus – diese sind sehr motiviert und lassen sich auch <strong>körperlich vom musikalischen <em>Flow</em> mitreißen</strong>. Zudem ist es schön, mal wieder eine Band live zu sehen, bei denen der Begriff &#8222;Folk Metal&#8220; tatsächlich daher rührt, dass auch wirklich <strong>Folklore-Instrumente</strong> benutzt werden – und die Sounds nicht nur aus Keyboard oder abgespielten Samples stammen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34132" aria-describedby="caption-attachment-34132" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34132 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34132" class="wp-caption-text">ENDSTILLE</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die finsteren Gestalten von <strong>ENDSTILLE</strong> haben heute die Ehre, mit ihrem Auftritt den Abend und damit die <strong>Dunkelheit einzuleiten</strong>. Dementsprechend finster guckt auch der Sänger. Wenn Blicke töten könnten, wäre das gesamte Publikum nach wenigen Sekunden niedergemäht. Zum Glück ist dies nicht der Fall und so lauscht eine Menschenmenge im mittleren dreistelligen Bereich andächtig der ganz und gar nicht andächtigen Musik. Ne, im Ernst, das Publikum wirkt teilweise sogar relativ teilnahmslos. Mich reißt die Musik allerdings auch nicht so mit. Sie ist zwar hart und durchdringend, aber wenig aufregend. Für mich war es der erste <strong>ENDSTILLE</strong>-Auftritt, und hängengeblieben ist eigentlich nichts außer: &#8222;Ich muss beim nächsten Mal dringend meine Ohrstöpsel mitnehmen, bei der Lautstärke!&#8220;.</p>
<h3>Achtung, jetzt wird’s metaphysisch!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34133" aria-describedby="caption-attachment-34133" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34133 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34133" class="wp-caption-text">DORNENREICH</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Kennt ihr diese Momente im Leben, in denen alles anders erscheint als normalerweise? Wo das Universum mit sich selbst im Reinen zu sein scheint, und man sich genau in seiner Mitte befindet? Momente, in denen man spontan aus einem Gespräch heraus <strong>binnen Sekunden in musikalische Ekstase gesogen</strong> wird, und nach denen man sich erstmal fünf Minuten lang, Gesicht gen Sternenhimmel gerichtet, ins Gras legen muss, bevor man in der Lage ist, sich Notizen für den Festivalbericht zu machen? Ein solches Erlebnis habe ich dieses Jahr mit <strong>DORNENREICH</strong>. Das Konzert erwischt mich genau am richtigen Ort zum genau richtigen Zeitpunkt, um mich auf eine Reise durch die tiefsten Gefilde des Seins mitzunehmen.</p>
<p>Es ist schwer, die Erfahrung in Worte zu fassen, selbst jetzt, wo ich diese Band zum zigsten Mal sehe. Aber höchstwahrscheinlich ist nicht nur die Musik daran schuld: Die wieder einmal herausragend stimmige Licht- und Nebelshow, der perfekte Sound und die geschlossene, <strong>nächtliche Waldatmosphäre</strong> tragen definitiv dazu bei, dass <strong>DORNENREICH</strong> eine absolut hypnotische Wirkung entfalten, mit der sie alle in ihren meta-musikalischen Bann ziehen. <strong>Ein wahrhaft gelebter Moment.</strong> Amen.</p>
<h3>Ein wiedergefundenes Gleichgewicht?</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34135" aria-describedby="caption-attachment-34135" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34135 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34135" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Nach dieser Erfahrung bin ich mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, mir <strong>EQUILIBRIUM</strong> noch anzusehen. Besonders jetzt, nachdem ich ihren neueren Veröffentlichungen nicht sehr viel abgewinnen konnte, und die Band mich schon auf dem <strong>SUMMER</strong> <strong>BREEZE</strong> eher wenig zu überzeugen wusste, befürchte ich, dass das Konzert mir eher meine äußerst positive musikalische Erfahrung des Abends etwas verwässern könnte, als etwas dazu beizutragen. Aber Pflicht ist Pflicht, und so stehe ich, Notizblock gezückt, zu den ersten erklingenden Takten des Intros offenen Geistes vor der Bühne.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34138" aria-describedby="caption-attachment-34138" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34138 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-300x183.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-1024x626.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-750x458.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34138" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Und dann wird mir eine harte Wahrheit schlagartig bewusst. Wie gut das Konzert einer Band ist (insofern sie in der Lage ist, ihr Material sauber zu spielen), <strong>liegt manchmal zu 0% an der Band selbst</strong> &nbsp;und zu 100% an allem drum herum. Nachtatmosphäre, grandiose Lichtshow und makelloser, massiver Sound sorgen tatsächlich auch hier (ein wenig wider Erwarten) für ein äußerst genießbares und <strong>einprägsames Erlebnis</strong>.</p>
<p>Und das trotz sehr ähnlicher Setlist zu letzter Woche – &nbsp;und ganz genauso guter Performance der Musiker. Und da fällt mir etwas ein: Sollte nicht überhaupt heute auch das neue Album erscheinen? Die Antwort lautet: Jein! Der Grund, warum diese Info nicht an die größere Glocke gehängt wurde, sei, dass wohl bis heute nicht ganz klar war, ob die Alben (physisch) denn auch da beziehungsweise verkaufbar sein würden. Doch das sind sie nun, und somit handelt es sich bei diesem Konzert mehr oder weniger ungeplant dann auch <strong>tatsächlich um eine Release-Show.</strong></p>
<h3>Zurück zur Musik:</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34137" aria-describedby="caption-attachment-34137" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34137 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34137" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Das Konzept der modernen, langsameren und schwereren <strong>EQUILIBRIUM</strong> funktioniert unter gegebenen Umständen richtig gut (fragt mal das äußerst bewegungsfreudige Publikum). Mittlerweile sind es eher die älteren, schnelleren und melodischeren Songs, die bei Auftritten der Band etwas fehl am Platz wirken (davon abgesehen, dass<strong> Robses Stimme</strong> in meinen Augen noch nie sehr gut dafür geeignet war, die frühen Werke so wirklich zu reproduzieren). <strong>Fazit:</strong> Ich konnte das Konzert sehr genießen!</p>
<p>Wenn man aber, wie mein Zeltplatznachbar, die Band zuletzt vor neun Jahren live gesehen hat und ihren Werdegang in der letzten Dekade nicht mitverfolgt hat, ist schon fast nachvollziehbar, dass man erstmal so auf den Arsch fällt, dass man den Drang verspürt, das <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Patch gewaltsam von der eigenen Kutte zu entfernen und übers Camp zu schmeißen (und dies auch tut).</p>
<h3>Feuer und Hass</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34139" aria-describedby="caption-attachment-34139" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34139 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34139" class="wp-caption-text">WATAIN</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Last but not least kommen wir zum zweiten Headliner des diesjährigen <strong>Wolfszeit-</strong>Festivals, und zwar zu den Schweden von <strong>WATAIN</strong>. Und so wenig ich den Namen ihrer Heimatstadt (die Band kommt aus Uppsala) ernst nehmen kann, so ernst nehmen es diese finsteren Gestalten mit ihrer Musik. Das ist <strong>Black Metal</strong> der alten Schule, rau und rotzig, ein gehobener Mittelfinger an all die glattgebügelte &#8222;Mainstream-Mucke&#8220;. Ach ja, und ihren Hang zum Okkulten darf man nicht vergessen – der ist aber auch nicht zu übersehen. Umgedrehte Kreuze hängen von der Decke, die Bühne ist mit allem möglichen Klimbim geschmückt und <strong>alles, was irgendwie im Stande ist zu brennen, wird</strong> <strong>angezündet</strong> (nur die Haare der Bandmitglieder werden glücklicher Weise verschont).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34172 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-300x237.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-1024x809.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-750x592.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abgesehen davon, dass sie alles in Brand stecken, spielen <strong>WATAIN</strong> aber natürlich auch Musik. Da die Band seit <strong>mehr als 20 Jahren existiert</strong> und Erfahrung mit großen Bühnen hat, verwundert es auch nicht, dass sie gut und routiniert abliefern. Ich kann dem Auftritt zwar nichts übermäßig Besonderes abgewinnen, aber allein die Show lohnt natürlich immer, sich anzuschauen- und nebenbei bekommt man auch noch eine Portion guten alten <strong>Black Metal</strong> zu hören.</p>
<p><em>Steffi:</em> Hach ja, <strong>WATAIN</strong>. Nicht nur fürs Auge, sondern auch für die eigene<strong> Spiritualität zur x-ten Rum-Cola</strong> des<strong> Freitagabends</strong> sind sie genau das richtige. Und natürlich bleibt nach guter <strong>WATAIN</strong>-Manier auch das Publikum nicht von den blutigen Leidenschaften der Band verschont &#8211; der Wellenbrecher sieht am nächsten Morgen aus, als wäre er Zeuge eines schweren Massakers geworden. Doch als sich die Zuschauer der ersten Reihen mehr oder minder freiwillig in<strong> Schweineblut</strong> duschen dürfen, genieße ich schon mit meinen Kamera-Kollegen ein Feierabendgetränk. Glück gehabt!</p>
<h2>Morgenstund‘ hat Gold im Mund!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34161" aria-describedby="caption-attachment-34161" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34161 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34161" class="wp-caption-text">DVALIN</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Dabei ist es schon 13 Uhr, als <strong>DVALIN</strong> den letzten Festivaltag eröffnen. Ist das nicht auch der Name eines der Zwerge aus &#8222;Der Hobbit&#8220;? Ist das denn jetzt <strong>Zwergenmetal?</strong> Die Äxte in Logo und Bühnendeko würden dies jedenfalls unterstreichen. Ebenso die in Fantasy-Rüstungen gekleideten Musiker (ich bin mir sicher, der Sänger trägt eine Level-100-RPG-Rüstung eines weiblichen Charakters). Tatsächlich aber handelt es sich bei <strong>DVALIN</strong>s Musik um <strong>Folk Metal</strong> mit <strong>Dudelsäcken, Drehleier</strong> und<strong> Rauschpfeife</strong> (was auch immer das schon wieder sein mag). Neben hauptsächlich schwerer ausfallendem Musikmaterial mit hie und da einer gewissen Prog-Note gibt es natürlich auch das eine oder andere obligatorische Trink- und Mitgröl-Lied (und jetzt alle: <strong>&#8222;Leert den Krug in einem Zug!&#8220;</strong>). Alles in allem ein guter Start in den Nachmittag!</p>
<p><em>Steffi:</em> Und dabei dürfen auch <strong>DVALIN</strong> heute ein kleines <strong>Jubiläum</strong> feiern! Denn am Mikro steht jetzt jemand anders &#8211; &#8222;dor Ronny&#8220;, wie wir in den neuen Bundesländern zu sagen pflegen. <strong>Sackpfeifenspieler</strong> und <strong>SKALDENFEST-Organisator Muscus</strong> hat uns dazu folgendes verraten:<em> &#8222;<strong>Ronny</strong> probt schon seit einigen Monaten mit uns, doch wir dachten uns, wir überraschen auf dem Wolfszeit einfach mit unserem neuen Sänger. Durch seine langjährige Bühnenerfahrung und stimmliche Versiertheit ist er der perfekte Frontmann für <strong>DVALIN</strong> und bringt noch dazu jede Menge Energie auf die Bühne, die sich auch auf&#8217;s Wolfszeit-Publikum übertragen hat.&#8220;</em> Da gehen wir mit! Nur in das Bühnenoutfit muss er noch hineinwachsen (Zwinkersmiley).</p>
<h3>Südländische Leidenschaften</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34147" aria-describedby="caption-attachment-34147" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34147 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34147" class="wp-caption-text">FUROR GALLICO</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Als Nächstes erwartet mich&#8230; nicht das, was ich erwartet habe! Glaubt man den ersten paar Musikvideos, die man auf Youtube findet, so machen <strong>FUROR GALLICO</strong> seichtes Folk-Geklimper mit weiblichem Gesang. Jedoch fliegt mir jetzt erstmal zu Konzertbeginn <strong>eine gehörige Portion Blast Beats</strong> um die Ohren, während eine komplette Pagan-Folk-Metal-Band auf die Bretter gesprungen kommt. Der Sänger gibt vor allem Growls, aber auch gelegentlich <strong>Clean Vocals</strong> von sich, und eine Sängerin kommt nur in seltensten Fällen zum Einsatz.</p>
<p>Schlagzeuger, Bassist und Flötenspieler der Band wirken noch alle sehr jung, sind allerdings äußerst fit an ihren Geräten! Das Konzert der <strong>Italiener</strong> strotzt vor Energie, und auch die Crowd spürt das und macht begeistert mit. Der beste Moment der Show ist definitiv der, in dem die bis dahin stumme <strong>Harfenspielerin</strong> sich aus dem Nichts heraus ein Mikrofon greift und erstmal richtig <strong>aggressive, tiefe Growls</strong> von sich gibt und mit dem <strong>Leadsänger</strong> im Duett schreit. Respekt, das kam unerwartet!</p>
<h3><strong>Die Kraft des Direkten</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34148" aria-describedby="caption-attachment-34148" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34148 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-1024x736.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-750x539.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34148" class="wp-caption-text">HORN</figcaption></figure>
<p><strong>HORN</strong> liefern bodenständigen <strong>Black Metal</strong> mit einer ordentlichen Prise <strong>Punk/Rock’n’Roll</strong> und <strong>Pagan-Einflüssen</strong>. Der muskelbepackte Sänger erinnert vom Aussehen her ein bisschen an den Gangster-Rapper <strong>KOLLEGAH</strong> – macht <strong>aber definitiv bessere Musik!</strong> Sowohl paganen <strong>Clean-Gesang</strong> als auch <strong>Growls</strong> und wütende Semi-Growls beherrscht er meisterlich, und wechselt teilweise sogar innerhalb eines Wortes zwischen den unterschiedlichen Techniken hin und her. Ein starker Auftritt! Der Sound ist druckvoll, die Musik ist sehr direkt und erzeugt viel Kraft aus <strong>roher Standfestigkeit</strong>. Hier wird sich nicht mit unnötigem Schnickschnack wie etwa Folk-Gedudel aufgehalten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34163" aria-describedby="caption-attachment-34163" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34163 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34163" class="wp-caption-text">XIV DARK CENTURIES</figcaption></figure>
<p><strong>XIV Dark Centuries</strong> sieht man auch eher selten – und wenn, dann auf Veranstaltungen wie dieser. In voller Montur steht die <strong>Pagan-Metal-Formation</strong> in der heißen Nachmittagssonne. Und ja, ihnen ist warm in der Verkleidung. Ich habe diese Band als gute Live-Band in Erinnerung, jedoch hat ihre Musik heute Schwierigkeiten, so wirklich bei mir anzukommen. Da wären wir wieder beim Thema &#8222;alles drum herum spielt eine genau so wichtige Rolle wie die Band selbst&#8220; – vielleicht ist der Sound etwas ungünstig, vielleicht drückt die Sonne etwas zu unangenehm. Irgendwas macht jedenfalls, dass heute die alten <strong>Schlachtenlieder </strong>nicht so wirklich ihr<strong> volles Potential</strong> entfalten wollen, obwohl die Band ein ordentliches Konzert abliefert.</p>
<p>Aber davon abgesehen gibt’s gute Neuigkeiten: Die <strong>Thüringer</strong> haben nach 8 Jahren endlich wieder einen <strong>Braten in der Röhre!</strong> Das neue Album &#8222;Waldvolk&#8220; sei anscheinend bereits fertig aufgenommen und zurzeit im Presswerk. Live zu hören gibt’s davon auch schon ein paar neue Tracks.</p>
<h3>Altehrwürdige Lieder (und altbekannte Gesichter)</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34164" aria-describedby="caption-attachment-34164" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34164 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34164" class="wp-caption-text">MINAS MORGUL</figcaption></figure>
<p>Eine Band, die man tatsächlich <strong>noch seltener</strong> zu Gesicht bekommt, ist <strong>MINAS MORGUL</strong>. Ich weiß ehrlich gesagt nicht sehr viel über diese Gruppe (nur die üblichen Lieder sind mir bekannt), und so gucke ich erstmal komisch, als <strong>EQUILIBRIUMs</strong> <strong>Robse</strong> sich als ihr neuer Sänger entpuppt. Das erklärt auch, warum er gestern meinte, wir sollten uns alle unbedingt diese Band ansehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34166" aria-describedby="caption-attachment-34166" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34166 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34166" class="wp-caption-text">Stef von JÖRMUNGAND bei MINAS MORGUL</figcaption></figure>
<p>Doch die nächste Überraschung folgt sogleich! Denn da ist noch ein Mann mit Mikrofon auf der Bühne – und es ist kein anderer als&#8230; <strong>schon wieder</strong> <strong>Stef von</strong> <strong>JÖRMUNGAND</strong>! Mal abwechselnd, mal gemeinsam lassen die beiden röhrenden Organe die altehrwürdigen Lieder erklingen.</p>
<p>Letzterer übernimmt dabei zudem alle clean gesungenen Parts. Interessanterweise stehen aber dieser ernsteren Musik gerade die Growls von <strong>Robse</strong> auch sehr gut. Das <strong>Keyboard</strong> geht im Mix leider ziemlich unter und ist kaum zu hören, und auch generell matscht die Sache ziemlich vor sich hin. Auch ist es noch gerade so nicht dunkel genug für eine effektvolle Lichtshow. Die Musik ist dabei bekannterweise ziemlich solide und roh, und die relativ große Anzahl an angetretenen Zuhörern gibt sich eher beobachtenden als aktiven Tätigkeiten hin.</p>
<h3>Hach ja, die Niederländer.</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34167" aria-describedby="caption-attachment-34167" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34167 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34167" class="wp-caption-text">HEIDEVOLK</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die finde ich ja allein aufgrund ihrer Sprache schon toll. Aber <strong>HEIDEVOLK</strong> sorgen abgesehen davon auch durch schwungvolle, zur Bewegung anregende Musik für <strong>mächtig gute Laune</strong>. Die Musiker haben Spaß, und das springt aufs Publikum über. Verständigungsprobleme gibt es hier keine. Die Jungs wissen einfach, wie man die Menge mitreißt, der Gesang ist durchdringend und das Lungenvolumen von <strong>Lars „Nachtbraecker“</strong> beeindruckt mich einmal mehr.</p>
<p>Ihren Höhepunkt erreicht das Spektakel, wie könnte es auch anders sein, mit der allseits bekannten und beliebten &#8222;Hitsingle&#8220; <em>&#8222;</em><em>Vulgaris Magistralis&#8220;</em>. Spätestens hier grölen alle mit und vor der Bühne tanzt ein fröhlicher Circle Pit seine Runden. Der Auftritt von <strong>HEIDEVOLK</strong> bekommt von mir das Attribut &#8222;Stimmungskanone&#8220; und kann von mir aus gerne wieder zum <strong>Wolfszeit </strong>kommen!</p>
<h3><strong>Am Zenit der Atmosphäre</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34168" aria-describedby="caption-attachment-34168" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34168 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34168" class="wp-caption-text">PRIMORDIAL</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> <strong>PRIMORDIAL</strong> haben dann den Vorteil, dass sie bereits unter schwarzem Himmelszelt anfangen dürfen. Somit geht der <strong>Lichttechniker </strong>wieder in den<strong> Super-Sayajin-Modus</strong> und das Powerlevel der Lichtshow ist von erster Sekunde an auf über 9000. Auch der Sound hat genau die <strong>gänsehauthervorrufende Tiefe</strong>, die er bei einer solchen Band braucht. Leider gibt es zu Beginn technische Schwierigkeiten am Schlagzeug. Ich gehe davon aus, dass sich das Fußpedal von der Kickdrum gelöst hat. Ein Problem, das ich aus eigener Erfahrung als Schlagzeuger kenne, und glaubt mir, es ist richtig ärgerlich. Besonders, wenn die Lieder deiner Band im Durchschnitt<strong> 8 Minuten</strong> dauern und du dazwischen nicht die Möglichkeit hast, das Pedal wieder anzuklemmen. Klammer zu.</p>
<p>Ab dem dritten Song ist das Problem behoben, und nichts steht der <strong>massiven Atmosphäre</strong> mehr im Weg, die diese Band unter diesen (in diesem Artikel schon oft gepriesenen) Konditionen freizusetzen vermag. Die mesmerisierende Musik, das okkult-theatralische Auftreten und der markerschütternde Gesang von Frontmann <strong>Alan Averill</strong> lassen diese Interaktion zwischen Bühne und Publikum zu einer äußerst intensiven Erfahrung werden. Definitiv die eindrucksvollste <strong>PRIMORDIAL</strong>-Show meiner bisherigen Karriere als Konzertgänger!</p>
<h3><strong>Erstmal Luft holen!</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34169" aria-describedby="caption-attachment-34169" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34169 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34169" class="wp-caption-text">ENSIFERUM</figcaption></figure>
<p>Denn es ist auch schon an der Zeit für das <strong>allerletzte Konzert</strong> dieses Festivals. Für <strong>ENSIFERUM</strong> hat sich definitiv die bisher größte Masse versammelt – und ich würde behaupten, auch die Stimmung war bei keiner anderen Band so gut wie hier. Jetzt gilt es, ein letztes Mal alles zu geben. Es bilden sich Circlepits, Moshpits, Schiffsgeruder, ja sogar Circlepits um Schiffsgeruder herum! Ich frage mich immer mal wieder, wie sowas eigentlich von der Bühne aus aussieht. Bestimmt cool. Jedenfalls ist nicht nur die Motivation in der Crowd groß, auch die Band hat ganz klar verstanden, welche ihrer 69 Songs (Coverversionen und Intros nicht mitgerechnet) live so richtig gut funktionieren, und beglücken uns mit einer meisterlich zusammengestellten Setlist aus konstanten Höhepunkten!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34170" aria-describedby="caption-attachment-34170" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34170 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34170" class="wp-caption-text">ENSIFERUM</figcaption></figure>
<p>Technisch haben die Finnen mittlerweile ein höchst professionelles Level erreicht! Da geht kein Schlag mehr daneben und es schleicht sich kein schiefer Ton ein. Leider braucht der Sound ein paar Minütchen, bis er da so richtig mithalten kann. Die ersten paar Songs klingen somit leider „nur“ ganz okay. Spätestens bei <em>&#8222;From Afar&#8220;</em> aber reißt auch mich dann die Energie aus der müdigkeitsinduzierten Trance und nimmt mich mit in <strong>ferne Welten</strong>.</p>
<p>Aber die wahre Überraschung erfolgt am Ende: Niemand hätte einen anderen Song als <em>&#8222;Iron&#8220;</em> als Abschluss erwartet – so machen es <strong>ENSIFERUM</strong> ja (verständlicherweise) schon seit Jahren. Aber nicht heute! Denn als Abschluss dieses Festivals wurde die zehnminütige Hymne <em>&#8222;Victory Song&#8220;</em> auserkoren. Das macht mich, und scheinbar alle um mich herum, sehr glücklich. So endet das letzte Konzert auf einer euphorischen Note – und alle gehen mit zufriedenen Gesichtern in ihre Zelte zurück.</p>
<h3>&#8230;oder etwa nicht?</h3>
<p>Denn kaum hat sich die Band verabschiedet, spielt die Bühnencrew den äußerst emotionalen Titeltrack von „<em>Titanic</em>“ ab. <strong>In der Shitty-Flute-Version</strong>. Ja, das ist genau, wonach es klingt, googelt es ruhig. Eine liebevoll gepflegte WOLFSZEIT-Tradition eben! Danach beginnt dann mit dem DJ auf der Bühne die letzte, fette Afterparty auf dem Infield – mit Hits von <strong>SCOOTER</strong>, <strong>DIE KASSIERER</strong> und zu guter Letzt einer 30-Minuten-Schleife der <strong>CANTINA BAND</strong>. Hach ja. Manchmal darf man das. Auch als <em>trver</em> Black Metaller.</p>
<div style="width: 854px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-34109-1" width="854" height="480" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4</a></video></div>
<h2>Und so geht auch dieses Festival zu Ende.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34174 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und ich muss sagen, es war in allen Hinsichten ein sehr positives Erlebnis! Die Location ist bei weitem schöner und atmosphärischer als jede riesige, offene Wiese, und die überschaubare Größe gibt ein gewisses Gefühl von Familie und Geborgenheit. Kurzgesagt: <strong>Das Wolfszeit strotzt nur so vor Charme</strong>. Auch die Bands waren sowohl geschickt und stimmig ausgewählt als auch allesamt in der Lage, sehr überzeugende Konzerte abzuliefern (meine Highlights: <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>PRIMORDIAL</strong>). Das <strong>Cocktail-Angebot für fünf Euro</strong> auf dem Infield ist auch eine wunderbare Sache – besonders, wenn es zu jedem Drink ca. drei Wespen umsonst dazu gibt, die einem fortan auf Schritt und Tritt folgen. Die Soundqualität der Shows befand sich fast immer irgendwo auf der Skala von in Ordnung bis perfekt, und, verdammt noch mal, gebt dem Lichttechniker eine Gehaltserhöhung!</p>
<p>Warum ich mir das alles die letzten acht Jahre habe entgehen lassen, leuchtet mir auch nicht ein. Zurückkehren werde ich aber mit Sicherheit! Adé liebes <strong>Wolfszeit</strong>-Festival, <strong>du wundervolles, internetloses Paralleluniversum!</strong></p>
<p><em>Merlin:</em> Das <strong>Wolfszeit</strong> <strong>2019</strong> war ein Festival, auf das ich schon lange im Voraus hingefiebert hatte. Und ich wurde nicht enttäuscht! Auch wenn ungefähr doppelt so viele Wespen wie Metalheads am Start waren, die Location, die Bandauswahl und die familiäre Größe des Festivals haben auch dieses Jahr wieder für eine großartige Zeit gesorgt – gerne nächstes Jahr wieder! Auch wenn ich mir bis dahin vermutlich ein mobiles Moskitonetz basteln werde&#8230;</p>
<h3>Mit einem lachenden und einem weinenden Auge&#8230;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34176" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><em>Steffi:</em> Das diesjährige <strong>Wolfszeit</strong> habe ich wohl vor allem mit dem Blick durch den Sucher meiner Kamera verbracht. Nichtsdestotrotz habe ich doch die Augen offengehalten &#8211; und möchte gern auch für mich noch ein Paar Punkte in Sachen<strong> Fazit </strong>für dieses Jahr loswerden. Wie <strong>Merlin</strong> und <strong>Mich</strong> beide schon festgestellt haben, war das Festival sowohl <strong>sound-</strong> als auch <strong>lichttechnisch</strong> von einer <strong>grandiosen Performance</strong> gesegnet, was nicht zuletzt der starken und <strong>superlieben Bühnencrew</strong> zu verdanken ist. Die sorgten dafür, dass jeder noch so komplizierte und brennbare Auftritt (hust&#8230; <strong>WATAIN</strong>&#8230; hust) astrein und für die Zuschauer reibungslos über die Bühne ging. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen &#8211; vor allem im Hinblick darauf, dass die Bühnenshows schon im vergangenen Jahr einen echten Hingucker darstellten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34177 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Was allerdings gefährlich vernachlässigt wurde, waren<strong> Security</strong> und andere die <strong>Festivalorganisation</strong> bestimmende Punkte. In der Szene kennt man einander, umso schwerer ist es für mich, hier einmal Klartext zu sprechen &#8211; in der Hoffnung, dass wir in den kommenden Jahren nicht dieselben Erfahrungen machen müssen.</p>
<p>Was bei der Anreise mit der nur als &#8222;ahnungslos&#8220; zu bezeichnenden Einweisung und Wegbeschreibung der offensichtlich<strong> nicht ortskundigen Securitys</strong> beginnen sollte, wollte sich über das verbleibende Wochenende leider kaum verbessern. Schon in den vergangenen Jahren schien man sich auf dem <strong>Wolfszeit</strong> besonders schwer mit der Einweisung zu tun, dieses Jahr zeigte sich leider kein besseres Bild. Teile des <strong>Campingplatzes</strong> waren entweder überladen, zugeparkt oder von Besuchern abgesperrt, ohne dass seitens der <strong>Crew</strong> genügend Helfer vorhanden gewesen wären, um das Chaos aufzulösen.</p>
<h3>Musik top, Orga flop?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34178" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie vergangenes Jahr litt die <strong>Aftershowparty</strong> ebenfalls unter mangelndem Personal, was die Nutzung der <strong>eigens hergerichteten Partyräume</strong> leider unmöglich machte und weshalb die Party schon ab <strong>Donnerstagabend</strong> aufs<strong> Infield</strong> verlegt werden musste. Und nicht nur an Helfern, die sich nebenbei bemerkt teils wirklich abrackerten, mangelte es (ein Problem, mit dem sich das Wolfszeit nun schon ein paar Jahre herumschlagen muss).</p>
<p>Dieses Jahr fehlten auch ausgerechnet die wichtigsten Personen, wenn es um die Sicherheit aller Anwesenden geht &#8211; <strong>Securitys</strong>. Es waren schlichtweg zu wenige da. Nicht nur, dass viele Besucher im Nachhinein die <strong>mangelhaften Einlasskontrollen</strong> zum Infield kritisierten &#8211; auf dem gesamten Festivalgelände waren <strong>Securitys</strong> so rar wie<strong> Einhörner</strong> und Augenzeugenberichte der Zahnfee.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34179 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und gerade dort, wo sie von den Besuchern besonders benötigt wurden &#8211; abends <strong>im Graben</strong>, bei <strong>ENSIFERUM, EQUILIBRIUM</strong> und Co. nämlich &#8211; waren es zum größten Teil <strong>Fotografen</strong>, die die <strong>Crowdsurfer</strong> aus der Menge in den Graben zerrten. Nicht nur, dass sich zu den <strong>Headlinern</strong> also nur <strong>2 Securitys</strong> überhaupt im Graben befanden &#8211; keiner von ihnen besaß auf Nachfrage Erfahrung mit der Arbeit auf Festivals. Somit wundert es auch keinen, dass sie die meisten <strong>Crowdsurfer</strong> von ihren Wartepositionen am Rand (!) der Bühne erst entdeckten, wenn <strong>Festivalfotograf Stefan</strong> sie bereits in den Armen hatte. Leider verbesserte sich diese Situation auch auf Nachfrage bei der Festivalleitung nicht zum Samstag Abend hin.&nbsp;</p>
<p>Was gewesen wäre, wenn die <strong>Fotografen</strong>&nbsp;nicht gewesen wären? Man möchte es sich nicht ausmalen. Und so sehr ich dieses Festival vor allem auch Dank seiner<strong> lieben Crew</strong> schätzen gelernt habe, liegt mir die mangelnde Sicherheit wie ein Stein auf dem Herzen. Das<strong> Wolfszeit</strong> ist dank der<strong> guten Bandauswahl</strong>, der<strong> einzigartigen Location</strong>, dem grandiosen <strong>Sound</strong> und der guten <strong>Bühnenshow</strong> ein echter Geheimtipp. Darum: Nehmt den Weg auf euch, schnappt eure <strong>Festivalbuddies</strong> und genießt das<strong> Empfang-lose Wochenende</strong> in den Tiefen des <strong>Thüringer Landes</strong>!<br />
Doch ich hoffe, dass sich die <strong>Festivalleitung</strong> die vielen Bitten seitens der Besucher zu Herzen nimmt und der Organisation denselben Glanz verleiht, den das Festival auch sonst immer ausstrahlt.</p>
<h2>Eine strahlende Zukunft für 2020</h2>
<p>Zum Schluss sei schon mal ein Blick auf das heiße <strong>Lineup</strong> der <strong>2020er-Ausgabe</strong> des Festivals geworfen:</p>
<p><strong>BLACK MESSIAH &#8211; CRUACHAN &#8211; DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT &#8211; EISREGEN &#8211; HARAKIRI FOR THE SKY &#8211; HELRUNAR &#8211; KORPIKLAANI &#8211; MANEGARM &#8211; MGLA &#8211; NEGATOR &#8211; OBSCURITY &#8211; TAAKE</strong></p>
<p>What?! Bei einem solch krassen Lineup dürften sich viele unter euch schon die Finger lecken. Traut euch! <strong>Tickets</strong> gibt&#8217;s jetzt schon zu erstehen, und zwar <strong><a href="https://www.wolfszeit-festival.de/">HIER</a></strong>! Wir sehen uns auf dem <strong>Wolfszeit 2020</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2019 09:12:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 2 unseres Festivalberichtes vom RAGNARÖK aus Bayern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Huch! Der Freitag auf dem <strong>Ragnarök 2019</strong> ist dir durch die Lappen gegangen? <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1"><strong>HIER</strong></a>&nbsp;findest du den&nbsp;<strong>ersten Teil</strong>&nbsp;unseres Nachberichtes.</p>
<hr>
<p><strong>Raus aus den Federn!</strong> Auch wenn der vorangegangene Abend dem einen oder anderen noch in den Knochen stecken mag (uns natürlich nicht), ist so eine Nacht in der Schlafhalle gern schon gegen halb&nbsp; 7 Uhr morgens schon wieder vorbei. Der <strong>Kaffee-Gott</strong> hilft uns aus der Waagrechten, und so geht&#8217;s dann langsam wieder in die Stadthalle, um den Stand vorzubereiten.</p>
<h2>Samstag &#8211; Ein Morgen voller Überraschungen</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33273" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-258x300.jpg 258w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-881x1024.jpg 881w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-750x872.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19.jpg 1247w" sizes="auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px" />Den Anfang an diesem Samstag Mittag machen <strong>MUNARHEIM</strong>. Die stehen schon Punkt 12 Uhr auf der Bühne, einer Uhrzeit, bei der man davon ausgehen, dass die meisten Ragnaröker noch in ihren Campingstühlen feststecken, stimmt&#8217;s? Falsch gedacht! <strong>MUNARHEIM</strong> werden von einer enormen und (enorm) <strong>stürmischen Masse</strong> an Fans begrüßt. Für die geben sie heute einige Stücke ihrer <strong>neuen Scheibe</strong> &#8222;Willens und Frei&#8220; zum Besten. Und, was soll ich sagen &#8211; die Jungs und Mädels heizen der hungrigen Meute ordentlich ein! So viel Publikum und so viel Party zum <strong>Openerslot</strong> &#8211; das schaffen nur wenige.</p>
<p>Und obwohl es noch so &#8222;früh am Morgen&#8220; ist, gibt es von der <strong>&#8222;Bigband&#8220;</strong> (Bei der Zahl an Menschen und Instrumenten auf der Bühne eine durchaus treffende Bezeichung) jede Menge<strong> Enthusiasmus</strong> und gute Laune. Gerade in den stark <strong>akustik-behafteten</strong> Songs wie <em>&#8222;Sehnsucht&#8220;</em> können die <strong>Coburger</strong> punkten. Denn glücklicherweise gehen die Akustikgitarre und die Flöte im Soundgewusel der restlichen Instrumente nicht unter. Ein starker Auftritt und Auftakt für den zweiten Akt des diesjährigien <strong>Ragnaröks</strong>!&nbsp;</p>
<h3>Pagan? Black? Warum nicht beides?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33274 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8222;Da geht doch noch was!&#8220;, denken sich zumindest die Jungs von<strong> FIRTAN</strong>. Die machen sich nämlich kurze Zeit später bereit, auf das eben erlebte noch einen Deut draufzusetzen. Und das ist gar nicht so einfach! <strong>Phillips</strong> einzigartige Gesangsstimme trägt die Songs der <strong>Baden-Würtemberger</strong> hinaus in die Stadthalle, die sich wie eine Welle ihre Bahn durch das gefesselte Publikum bahnen. Bereits<strong> vor 2 Jahren</strong> durfte ich die Jungs hier aus der ersten Reihe anfeuern. Und so viel hat sich gar nicht geändert, außer, dass &#8222;Okeanos&#8220;, die jüngste Scheibe der Truppe, nun mit seinem ganz eigenen Sound das Bild dominiert.</p>
<p>Mit dieser Scheibe haben sich die Jungs jedoch nicht nur <strong>musikalisch</strong>, sondern auch <strong>charakterlich</strong> weiterentwickelt. Und diese Veränderung steht den Jungs hervorragend! Für die Fans erster Stunde gibt&#8217;s außerdem noch <strong>Leckerli</strong> wie<em> &#8222;Wogen der Trauer&#8220;</em>, sodass am Ende alle zufrieden sein dürften. Wer sich noch an den Auftritt vor 2 Jahren erinnert, dürfte auf jeden Fall ein ordentliches und emotionales Set mit nach Hause nehmen. Ein Gedanke geht mir allerdings nicht aus dem Kopf: Bei der Leistung, die sowohl <strong>FIRTAN</strong> als auch die <strong>Durchstarter MUNARHEIM</strong> an den Tag gelegt haben, hätten beide Kombos durchaus einen späteren Platz in der Running Order verdient.</p>
<h3>Epischer gehts nicht?!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33275" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Aber das ist nur meine Meinung &#8211; und der nächste Act hat es definitiv auch in sich. Der ist allerdings weder mir noch (offenbar) vielen anderen im Publikum nicht gerade bekannt, sodass sich die Halle dann doch ein wenig leert. <strong>DALRIADA</strong> stehen auf der Liste, und so jungfräulich meine Erfahrungen mit der Band auch sein mögen: Die Jungs und Mädels sind doch schon eine ganze Weile im<strong> Folk Metal-Kosmos</strong> unterwegs! Seit <strong>1998</strong> stehen die <strong>Ungarn</strong> auf der Bühne und haben seitdem nicht nur eine Namensänderung, sondern auch mehrmalige Besetzungswechsel durchlebt, sodass einzig und allein<strong> Sänger András</strong> seit über 20 Jahren die Band begleitet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33276 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Davon abgesehen sieht die Kombo in ihren<strong> traditionellen ungarischen</strong> Outfits nicht nur einzigartig aus. Auch ihre Mucke ist dank der <strong>zweistimmigen Gesangskombo</strong> aus <strong>András</strong> und seiner aktiven Kollegin <strong>Laura</strong> und den durchweg ungarischen Texten unverwechselbar. Musikalisch gibt es eine Querbeet-Sammlung aus der gesamten Bandexistenz. Denn in all den Jahren ihres Bestehens waren die Ungarn nicht untätig: Sage und schreibe<strong> 10 Langspieler</strong> haben die Jungs und Mädels auf dem Gewissen. Bei so viel Erfahrung wundert es niemanden, wie <strong>souverän</strong> <strong>DALRIADA</strong> ihre Show von der Bühne rocken. Und als <strong>Augenschmankerl</strong> und Fotografen-Träumchen gab&#8217;s auch noch richtig gutes Licht obendrauf!</p>
<h3>Frischer Wind oder öde Brise?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33277" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und während sich an unserem Stand schon <strong>MUNARHEIM</strong> und <strong>FIRTAN</strong> für ihre Auftritte haben Feiern lassen, bereitet sich gerade eine ganz andere Kombo auf ihren aller-allerersten Liveauftritt vor. Die Rede ist von <strong>ASH OF ASHES</strong>, einem Projekt, in dem auch einige E<strong>Ï</strong>S-Mitglieder Fuß gefasst haben (ja, richtig gehört!). Ob <strong>ASH OF ASHES</strong> wie der Phönix aus der Asche das Erbe von<strong> EÏS</strong> weiterträgt oder doch einen ganz eigenen Pfad einschlägt? Nun, zu allererst ist die Bühnenaufstellung anders. <strong>EÏS-Sänger Alboin</strong> gibt sich, heute ganz ungeschminkt und ohne Seemannskostüm, die Ehre als<strong> Zweitsänger</strong> und Bassist der Band. An erster Stelle steht nämlich ein ganz anderer Herr, der ungelogen <strong>STEVEN WILSONs</strong> älterer Bruder sein könnte. Und noch etwas wird schon während der ersten Akkorde von <strong>ASH OF ASHES</strong> klar: Diese Band ist ein ganz eigenes, völlig unabhängiges Produkt musikalischer Kreativität.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33278 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier gibt es nämlich statt des <strong>frostigen Black Metals</strong> sogenannten<strong> &#8222;Epic Skaldic Metal&#8220;</strong> auf die Ohren. Das heißt:<strong> Zauberhafte</strong> und doch ernste Melodien mischen sich mit <strong>eingängigen Rhythmen</strong> und werden untermalt von kräftigem <strong>Cleangesang</strong> mit Wiedererkennungswert. Die<strong> malerischen Texte</strong> bilden gemeinsam mit der Musik ein so erfüllendes Klanggerüst, dass man sich von <strong>ASH OF ASHES</strong> glatt weggetragen fühlt. Allerdings trägt <strong>Alboin</strong> nicht nur am Bass seinen Teil zum Gesamtgeschehen bei. Gerade in finstereren Songs wie<em> &#8222;Ash To Ash&#8220;</em> präsentiert er uns seine<strong> harten Growls</strong> und <strong>Gutturalgesänge</strong>, wie wir sie von <strong>EÏS</strong> nur allzu gut gewohnt sind. Von mir gibt&#8217;s auf jeden Fall das Debütalbum &#8222;Down The White Waters&#8220; als <strong>Anspieltipp</strong> &#8211; lauscht mal rein!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8YK4ioVfjCY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Zwischen Glücksgefühlen und anderen Ausfallerscheinungen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-33279" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-200x300.jpg" alt="" width="173" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px" />Wer übrigens davon ausgegangen ist, dass das Ragnarök nach <strong>NAGLFAR</strong>,<strong> SKELETONWITCH</strong> und<strong> GOD DETHRONED</strong> von weiteren <strong>Ausfällen und Verschiebungen</strong> verschont bleiben würde, hat weit gefehlt: <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> fallen aus gesundheitlichen Gründen aus. Eine <strong>Katastrophe</strong>? Keineswegs! Zum Glück sind ihre <strong>Kollegen</strong> von<strong> GERNOTSHAGEN</strong> bereits am Vortag zu großer Zahl am Start gewesen und springen deshalb kurzfristig für ihre Brüder im Geiste ein.</p>
<p>So kurzfristig, dass es dieses Mal auch <strong>ohne Kostüme und Schminke</strong> reichen muss &#8211; und das tut es allemal! Dass <strong>Askan</strong> sich und seine Mitstreiter mit:<em> &#8222;Wir sind<strong> XIV DARK CENTURIES</strong>!&#8220;</em> vorstellt, führt beim einen der anderen Besucher zu Verwirrung. Trotzdem spielen <strong>GERNOTSHAGEN</strong> ein souveränes Set von der Bühne und sind sogar mit recht klarem Sound gesegnet. Das bringt die epischen Soli von Gitarrist Roman besonders gut zu Geltung. Daran, dass <strong>GERNOTSHAGEN</strong> für ihre Kollegen einen ebenbürtigen Ersatz darstellen, zweifelt hier wohl keiner.</p>
<h3>Urgesteine? Frisch wie nie!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33281 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Was für ein Festivalstart! Da lege ich doch gerne mal ein Päuschen an unserem <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> ein, quatsche eine Runde mit <strong>EÏS</strong> und überlasse meinem Mitstreiter <strong>Clemens</strong> die Verantwortung des kritischen Auges (und Ohres). Hier sind seine Erlebnisse:</p>
<p><em>Clemens:</em> Bei <strong>MINAS MORGUL</strong> steckt dem Publikum wohl noch der Vorabend in den Knochen, denn ich habe schon energischere Reaktionen auf die <strong>wilde Dame</strong> und die<strong> fünf Recken</strong> erlebt. Vielleicht hat es sich auch noch nicht bis zum Letzten herumgesprochen, dass nun Robse den Posten des Sängers eingenommen hat? Oder es liegt es am<strong> Soundproblem</strong>, das die Nacht von Freitag auf Samstag eindeutig überlebt hat? Auch hier sind die Gitarren gerade mal bei einigen Solomelodien wirklich gut zu vernehmen. Sei es drum.</p>
<p>Die stimmliche Darbietung von <strong>Robse</strong> ist teilweise sehr brutal und auch sonst hat er den Laden in seiner typischen Manier fest im Griff. Nur das Publikum scheint wohl unsichtbar zu sein, fragt er doch immer wieder:<em> &#8222;Wo seid ihr?!“</em> Spätestens bei <em>&#8222;Todesschwadron Ost&#8220;</em> taut die Menge endlich so richtig auf und die Matten fliegen. Ein neues Stück wird heute ebenso vorgestellt, das zu Beginn recht forsch nach vorn prescht. Ein vielversprechender Ausblick auf das kommende Material.</p>
<h3>Euphorie und Gänsehaut</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33282" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich pausiere für ein Bierchen und bin mir noch nicht bewusst, dass mir der Fauxpas des Abends bevorsteht. Von der Kombo <strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> habe ich vorher nur von Werbeanzeigen gehört &#8211; und nun weiß ich auch warum. Weil ich ein verdammtes<strong> ignorantes Arschloch</strong> bin! Man geht ohne jegliche Erwartungshaltung in die Halle und wird gleich von der ersten Minute <strong>umgehauen</strong>. Solche Überraschungen liebe ich an Festivals! Wie die Zuschauerzahl vor der Bühne beweist, bin ich zum Glück mit meiner Unkenntnis auch in der Minderheit. Aber was begeistert mich denn nun so dermaßen?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33471" aria-describedby="caption-attachment-33471" style="width: 209px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33471 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn.jpg" alt="" width="219" height="328" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33471" class="wp-caption-text">©Lady Metal, Rainer</figcaption></figure>
<p><strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> spielen <strong>modernen, sehr melodischen Death Metal</strong>. Modern – weil <strong>Keyboardklänge</strong> als zusätzliches Melodieinstrument und als Teppich genutzt werden, sehr melodisch – weil der <strong>Leadgitarrist</strong> ein verdammt <strong>krankes Genie</strong> ist. Der arme Kerl wird in seiner Kindheit und Jugend keine Freunde gehabt haben und nutzte diese Zeit glücklicherweise nur mit dem Üben von Soli. Nach dem Konzert dürften sich so einige anwesende <strong>Gitarristen</strong> im Publikum die Hände abgehackt und ihr<strong> Instrument verkauft</strong> haben. Die genaue Reihenfolge kenne ich allerdings nicht. Eingepackt wird das in eine vor Selbstbewusstsein und Kraft strotzende Performance der ganzen Band. Ein <strong>Ragnarök-Highlight 2019.</strong></p>
<p>Und wie kommen dagegen<strong> EÏS</strong> an ihrem zweiten Spieltag an? Diesmal empfangen sie uns mit einer<strong> alten Öllampe,</strong> die den Weg zu den ersten Klängen weist. Im Gegensatz zum Freitag fällt dieses Set noch viel abwechslungsreicher und mitreißender aus. Und richtig emotional wird es bei der klaren Ansage, dass es sich bei diesem<strong> Farewell-Konzert</strong> mitnichten um die letzte Show von <strong>EÏS</strong> handelt. Es wird nur eine <strong>Pause</strong> geben und danach geht es weiter. Was diese Worte auslösen, wird nicht nur bei den Mitgliedern auf der Bühne eine <strong>Gänsehaut</strong> provoziert haben. Wie im Leben, so erleben auch Bands die Wertschätzung ihrer Fans erst so richtig, wenn die gemeinsame Zeit droht, ein Ende zu finden. Nach dem starken Auftritt und den überschwänglichen Reaktionen werden es <strong>EÏS</strong> und ihre Fans sicherlich eher eilig haben, solche Momente erneut miteinander zu teilen.</p>
<h3>Zurück zu den Wurzeln&nbsp;</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33283" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Wer an diesem Abend den wahren <strong>Headliner</strong> gibt, lässt sich wohl so eindeutig gar nicht festlegen. Begeisterung und volle Hallen gab es bislang bei jeder Band des Abends &#8211; was wird uns da wohl noch bei den restlichen Bands des Abends erwarten? <strong>HEIDEVOLK</strong> sagen: dasselbe. Das<strong> sympathische Sängerduo</strong> an der Spitze der<strong> Niederländer</strong> legt eine emotionale Show hin und hält dem Publikum damit quasi einen Spiegel vor. Bei jeder Gelegenheit ergreift die Masse die Chance zum <strong>Mitsingen</strong>, hunderte Fäuste recken sich in die Lüfte.</p>
<p>Einige Vertreter aus der ersten Reihe feiern ihre Helden so lautstark, dass sie zur Überraschung einiger Fotografen sogar den anklingenden Song deutlich übertönen. Und dabei haben <strong>HEIDEVOLK</strong> massiv <strong>Mitgrölpotenzial</strong> im Gepäck. Mit<em> &#8222;A Wolf In My Heart&#8220;</em>,<em> &#8222;Nehalennia&#8220;</em> und <em>&#8222;Saksenland&#8220;</em> gibt es gleich eine ganze Ladung <strong>Hymen</strong>, die selbst dem besoffensten Anwesenden einen Mitbrüller entlocken. Noch dazu sind <strong>Lars, Jacco</strong> und ihre Kollegen von <strong>Spitzensound</strong> gesegnet. Mehr werden sich wohl weder die Fans noch die Band selbst erhofft haben dürfen.</p>
<h3>Hexerei 101 mit ARKONA</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33284 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein ganz anderes, deutlich <strong>finstereres Bild</strong> liefern ihre russischen Kollegen von <strong>ARKONA</strong> ab. Während<strong> Sängerin Masha</strong> auf der Bühne die stärkste <strong>Moorhexen-Imitation</strong> des Abends liefert, leisten auch ihre Mitstreiter an<strong> Dudelsack, Saiteninstrumenten</strong> und <strong>Drums</strong> Beachtliches. Wem allerdings die vorrangige Aufmerksamkeit der Fans und Fotografen gilt, steht außer Zweifel. <strong>Masha</strong> und ihr enormer <strong>leuchtender Stierschädel</strong> (damit ist natürlich die Bühnendeko gemeint!) ziehen alle Augen und Ohren auf sich.</p>
<p>Ihre dramatische Performanz, gepaart mit ihrem <strong>kompromisslosen Growling</strong> und ihrem <strong>ungekünstelten Cleangesang</strong> haben eine durch und durch <strong>hypnotische Wirkung</strong>. Die Frau hat einfach<strong> Charisma</strong>! Das macht aus der Spielzeit der finster angehauchten<strong> Pagan Metaler</strong> ein ganz besonderes Erlebnis. Derselben Meinung sind übrigens auch die Massen an Fans, die lange nach Ablauf der eigentlichen Autogrammstundenzeit (weit über eine Stunde) noch vor dem <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> Schlange stehen, um ihren Helden zu huldigen.</p>
<h3>Wikinger gegen Wikinger</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und was wäre so ein Wochenende ohne den einen oder anderen kleinen Skandal? Der ist mit der nächsten Band schon vorprogrammiert: <strong>TÝR</strong> stehen auf dem Plan. Die meisten mögen es mitbekommen haben: <strong>Sänger Heri Joensen</strong> war im Netz und auf mehreren Konzerten für seine offene Teilnahme an der <strong>Grindadráp</strong> &#8211; der traditionellen <strong>Grindwaljagd</strong> seiner Heimat, den <strong>Färöer-Inseln</strong> &#8211; kritisiert worden. Sogar Konzerte wurden abgesagt. Und auch vor dem<strong> Ragnarök</strong> macht zumindest ein bisschen Protest nicht Halt. Während der Show fliegen kleine <strong>Aufblas-Wale</strong> auf die Bühne &#8211; ein subtiles, aber klares Statement. Davon lassen sich<strong> TÝR</strong> allerdings nicht beirren und liefern mit der Unterstützung ihrer tobenden und zu großer Zahl anwesenden Fans ein ordentliches Set ab.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33286 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So gibt es neben einer gesunden Mischung aus den letzten 3 Alben (natürlich mit einem bedeutenden Anteil neuer Songs der jüngsten Scheibe &#8222;Hel&#8220;) als klares Statement den Song <em>&#8222;Gindavisan&#8220;</em>, der die <strong>Grindwaljagd</strong> feiert. Qualitativ kann man den<strong> Färöern</strong> wirklich nichts anlasten, jedes Solo sitzt. Und auch Heris mächtiger Gesang trägt seinen Teil zu den <strong>Hymnen</strong> und dem musikalischen Brett bei, das <strong>TÝR</strong> heute abliefern. Zum Schluss gibt&#8217;s für Fans mit<em> &#8222;By The Sword In My Hand&#8220;</em> und <em>&#8222;Hold The Heathen Hammer High&#8220;</em> nochmal zwei ältere Klassiker mit <strong>Mitgrölpotenzial</strong>. Alles in allem ein starkes Set &#8211; wenn auch überschattet von kleinen Protesten.</p>
<h3>Wo ist mein Hammer?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und weil wir gerade so in Schlachten-Stimmung sind, kommt der nächste Programmpunkt wie gelegen. Die Finnen von <strong>ENSIFERUM</strong> beehren uns dieses Jahr wieder auf dem <strong>Ragnarök</strong> &#8211; und sind damit quasi Dauergäste, denn sie setzen dieses Jahr nicht zum zweiten, sondern gleich zum dritten Mal den Fuß auf das heilige Gelände der <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong>. Die Übung sieht man ihnen an: Souverän starten die Finnen passend zu den Umständen mit<em> &#8222;For Those About To Fight For Metal&#8220;</em>. Dabei glänzen<strong> ENSIFERUM</strong> vor allem durch sympathische Authentizität und eine merkliche Verschiebung weg vom Sänger als Gallionsfigur. Hier haben nämlich alle Bandmitglieder gleich viel auf der Bühne zu melden &#8211; sehr erfrischend!</p>
<p>Wer noch nicht ganz überzeugt ist, der wird spätestens im &#8222;Oldies&#8220;-Part der Setlist mit <em>&#8222;Lai Lai Hei&#8220;</em> von der <strong>Feierwut</strong> der anwesenden Fans erfasst. Insgesamt gibt neben einigen Stücken der letzten Scheibe &#8222;Two Paths&#8220; noch Hits wie <em>&#8222;Token Of Time&#8220;</em>, <em>&#8222;Two Of Spades&#8220;</em> und als Gänsehaut-Abschluss des Sets noch <em>&#8222;Fallen Leaves&#8220;</em>. Heute Abend durfte sich selbst der letzte von der enormen Power der Finnen überzeugen, die die Jungs quasi spielerisch von der Platte auf die Bühne übertragen.</p>
<h3>Ungewöhnlich? Außergewöhnlich!</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33288 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Clemens:</em> Eigentlich sollten <strong>SKELETONWITCH</strong> zwar schon am Freitag spielen. So ersetzen sie heute immerhin die wegen der Streiks ausgefallenen<strong> NAGLFAR</strong>. Dadurch wird heute immerhin kein so enormes Loch in die Running Order gerissen. Warum sie es nicht gestern schon auf die Bühne geschafft haben? Dazu gibt es einige erheiternde Gerüchte. Fakt ist allerdings, dass sich <strong>SKELETONWITCH</strong> mit dem letzten Album &#8222;Devouring Radiant Light&#8220; enorm weiterentwickelt haben, in Anbetracht der Grenzen dieses Genres. Der <strong>melodische Death Thrash</strong> der <strong>US-Amerikaner</strong> auf den vorherigen Alben wurde um ein paar atmosphärische Elementen ergänzt. Doch live wirkt das noch immer viel brachialer und &#8211; im positiven Sinne &#8211; angepisst. Die Band stellt sich so als guter stilistischer Ausreißer im Billing dar und gibt dem Abend damit noch die richtige Würze.</p>
<h3>Wer hat Angst vor Einsamkeit?</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Ganz leise, fast unmerklich hat sich das Ende des heutigen Abends herangeschlichen. Die enorme Leistung der vielen &#8222;Headliner&#8220; des Tages hat mich so vor Hochmut schweben lassen, dass ich es wie einige andere fast nicht glauben kann, als sich nun einige Zeit nach Mitternacht mit <strong>DORNENREICH</strong> ein weiterer außergewöhnlicher Act in die Running Order schummelt. Die irgendwo zwischen <strong>Neofolk</strong> und<strong> Symphonic Black Metal</strong> verorteten <strong>Tiroler</strong> sind ebenfalls keine Unbekannten auf dem<strong> Ragnarök</strong>.</p>
<p>Dafür ist ihr Auftritt umso eindrucksvoller und für viele Fans im Publikum sichtbar <strong>emotional</strong>. Die lassen sich schon von den ersten Tönen von <em>&#8222;Jagd&#8220;</em> davontreiben, das warnend und sich aufbäumend den Start des letzten Sets des Tages einläutet. Ebenso mystisch geht es mit <em>&#8222;Schwarz schaut tiefster Lichterglanz&#8220;</em> weiter. Als dann im Raum steht, wer denn<em> &#8222;Angst vor Einsamkeit&#8220;</em> hat, ist das Publikum hin und weg. Das dynamische <strong>Duo Eviga</strong> und <strong>David&nbsp;</strong> an den<strong> Mikros</strong> und elektrischen Saiteninstrumenten wird von <strong>Geiger Inve</strong> unterstützt, der heute Abend nicht einmal das Lächeln verliert. Was für ein einmaliger Abschluss für ein Festival, das scheinbar so schnell vorbeigegangen ist, wie es gekommen war.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33290 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2>Ein Fazit</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33291" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Alles in allem hat das <strong>Ragnarök</strong> wieder einmal gezeigt, dass es den alljährlichen Besuch mehr als wert ist. Die <strong>Location</strong>, die verhindert, dass&nbsp; wir Besucher den dieses Jahr doch sehr ungnädigen Wettergöttern schutzlos ausgeliefert werden, gehört genauso zu meinen Favoriten wie das altbewährte <strong>Doppelbühnenkonzept</strong>. Meine persönlichen Highlights dürften wohl <strong>AGRYPNIE</strong> am Freitag und<strong> ARKONA</strong> am Samstag gewesen sein, die mit ihren starken Sets und Persönlichkeiten einfach aus der Masse herausstechen mussten. Die Top-Durchstarter waren allerdings an beiden Tagen die Opener. Sowohl <strong>ATLAS PAIN</strong> als auch <strong>MUNARHEIM</strong> zogen schier gigantische Massen raus aus dem Campingstuhl vor die Bühne. Das habe ich so bisher nur von sehr wenigen Bands erlebt.</p>
<p>Dabei dürften allerdings <strong>MUNARHEIM</strong> den Publikumslieblingspreis mit nach Hause nehmen. Was bei den Coburgen und ihren wilden Unterstützern Phase war, sucht seinesgleichen. An den Bands gibt&#8217;s also wie immer nichts zu meckern. Auch der starke Support und die vielen glücklichen Gesichter bei uns am<strong><em> SILENCE</em>-Stand</strong> haben all die teils nervenaufreibende Organisation mehr als wert gemacht. Danke, dass ihr vorbeigeschaut habt! Ihr habt noch Fotos mit euren Helden? Teilt sie gerne mit uns!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33292 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Insgesamt hat das Festival im Vergleich zu den Vorjahren allerdings einen gewissen Rückschritt mitgemacht. Der <strong>Ausfall</strong> der vielen, nicht gerade unerheblichen Bands wird wohl für viele Besucher das Erlebnis getrübt haben, auch, wenn man das schlichtweg unter <strong>&#8222;Pech&#8220;</strong> verbuchen darf. Was uns und vielen anderen Besuchern auf den Magen schlug, war außerdem die <strong>fehlende Warmup-Party</strong>, die dieses Jahr aus unbekannten Gründen nicht stattfand. Aus Gewohnheit hatten jedoch ziemlich viele damit gerechnet, den Donnerstag wie üblich im Aufenthaltsbereich der Stadthalle ausklingen zu lassen. Das fiel nun leider flach.&nbsp;</p>
<h3>Was war den eigentlich mit dem Ton los?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33293" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nicht gerade zur Begeisterung beigetragen hat wohl auch der<strong> Sound</strong> einiger Bands, der teils (unerklärlicherweise) mitten am Festivaltag enorm nachließ. Positiv war dafür, dass man insgesamt <strong>keinen Gehörschaden</strong> als Andenken mit nach Hause nehmen durfte. In der gesamten Halle war der Ton angenehm laut, sodass man sich weder die Kehle aus dem Hals brüllen noch den (zuhause vergessenen) Gehörschutz vermissen musste. Top!</p>
<p>Werden wir also wiederkommen? <strong>Definitiv!</strong> Für alle, die den dieses Jahr ausgefallenen Bands nachtrauern, gibt es wenigstens ein kleines Trostpflaster. Alle Bands, also<strong> NAGLFAR, GOD DETHRONED</strong> und<strong> XIV DARK CENTURIES</strong>, gibt es dafür nächstes Jahr auf dem <strong>Ragnarök 2020</strong> zu hören.<strong> &#8222;Nicht aufgehoben &#8211; nur aufgeschoben&#8220;</strong> lautet also das Motto. Unterstützt werden die Kombos von<strong> THE SPIRIT</strong> und <strong>WINTERFYLLETH</strong>. Man darf also gespannt sein, was die <strong>Ragnarök-Organisatoren</strong> sonst noch so aus dem Ärmel schütteln werden, um das nächste<strong> Ragnarök</strong> wieder zu einem durchweg besuchenswerten Festival zu machen. Wir sind gespannt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Vorbericht, Silence-Stand und Autogrammstunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 12:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir stehen schon mit beiden Beinen in der Festivalsaison 2019! Jetzt steht das Ragnarök Festival 2019 vor der Tür - und wir haben wie immer die wichtigsten Infos für euch!</p>
<p>Außerdem gibt's von uns wie gewohnt den Autogrammstundenstand für euch! Hier könnt ihr mit euren Helden anstoßen:</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche<strong> Traditionen</strong> sind anstrengend. Familienfeiern, Geburtstage &#8211; ihr wisst, wovon ich rede. Auf andere Traditionen fiebert man das ganze Jahr über hin. Und eine davon steht jetzt vor der Tür: das <strong>Ragnarök 2019 </strong>in <strong>Lichtenfels</strong>.</p>
<p>Seit Anbeginn dieses Magazins sind wir dort zuhause, und so dürfte es niemanden wundern, dass wir bereits seit Monaten <strong>händereibend und kopfzerbrechend</strong> an der Planung sitzen. Denn &#8211; Besuchern der vergangenen Jahre dürfte das schon bekannt sein &#8211; wir sind natürlich nicht nur vor Ort, um euch über dieses geniale Festival zu berichten, weit gefehlt! Auch dieses Jahr gibt es für euch wieder einen <strong>Autogrammstundenstand</strong> von uns, an dem ihr <strong>euren Helden</strong> die Hand schütteln, anstoßen und plauschen könnt. Dazu aber später mehr.</p>
<h2>Hoch die Hörner!</h2>
<p>Wer von euch noch unentschieden ist, den dürfte das diesjährige <strong>Lineup</strong> mehr als überzeugen. Wir bleiben beim bewährten Konzept: Es gibt <strong>Folk, Pagan, Death und Black Metal</strong> in all ihren Variationen. Als <strong>Headliner</strong> sind dieses Jahr unter anderem <strong>HARAKIRI FOR THE SKY, BORKNAGAR</strong> und <strong>CARACH ANGREN</strong> am Freitag und<strong> TYR, ENSIFERUM</strong> und <strong>NAGLFAR</strong> am Samstag am Start. Zusätzlich hat sich<strong> Veranstalter Ivo</strong> für euch noch <strong>3 kleine Überraschungen</strong> ausgedacht: Einerseits spielen <strong>EIS</strong> an beiden Festivaltagen zwei besondere<strong> Abschiedsshows</strong>, bevor sie ihre ungewiss lange <strong>Schaffenspause</strong> antreten. Außerdem gibt es von<strong> VARG</strong> in neuer Besetzung die<strong> Releaseshow</strong> ihrer neuen Scheibe &#8222;Wolfszeit II&#8220;, die das<strong> Debütalbum</strong> der Wölfe in neuem Gewand vertont. Und die Genre-Ausbrecher <strong>SKELETONWITCH</strong> spielen ihre<strong> einzige Festivalshow</strong> des Jahres.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32684" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder.jpg" alt="" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
Natürlich ist wie immer das Zelten mit einem Campingticket vor Ort möglich, wem es aber im April draußen noch zu kalt ist, kann auch versuchen, an der Abendkasse ein Schlafhallenticket zu ergattern. Wer jetzt Blut geleckt hat, der kann <a href="https://shop2.ragnaroek-festival.com/"><strong>HIER</strong></a> noch <strong>Tickets</strong> bestellen. Und wie versprochen gibt es hier von uns für euch die <strong>Autogrammstunden</strong> für das <strong>Ragnarök 2019</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32691" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1.jpg" alt="" width="1025" height="1450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1.jpg 1025w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-750x1061.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1025px) 100vw, 1025px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer neugierig ist, kann außerdem <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang"><strong>HIER</strong></a> in den <strong>Nachbericht vom letzten Jahr</strong> reinlesen.<br />
Wir freuen uns auf euch!</p>
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		<title>NEUN WELTEN Record Release Show im UT Connewitz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2018 10:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[Prophecy Productions]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Sommer 2017 erschien die dritte Scheibe der Leipziger NEUN WELTEN mit dem Namen „The Sea I&#8217;m Diving In“. Diese Platte, wie auch die beiden Vorgänger, kann einiges, die Musik ist unvergleichbar. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Nach fünf Jahren ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 2017 erschien die dritte Scheibe der Leipziger <strong>NEUN WELTEN</strong> mit dem Namen <strong>„The Sea I&#8217;m Diving In“</strong>. Diese Platte, wie auch die beiden Vorgänger, kann einiges, die Musik ist unvergleichbar. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Nach fünf Jahren ohne Live-Auftritt besteht doch nun sicher bei etlichen Fans und auch bei den Musikern selbst großes Interesse, an die fünf Jahre der Bühnenabstinenz nicht noch ein sechstes, siebentes oder achtes dranzuhängen.</p>
<p>Und so findet am <strong>27. Januar 2018</strong> die Release Show zum neuen Werk statt, und zwar im wundervollen <strong>UT Connewitz</strong> in <strong>Leipzig</strong>. Mit dabei: niemand geringeres als <strong>DORNENREICH</strong>. Der Auftritt der Österreicher stellt auch gleichzeitig den Auftakt ihrer Akustik-Tour dar, die sich im Februar und März fortsetzt. Demzufolge spielen <strong>DORNENREICH</strong> auch heute ein Akustik-Set.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">DORNENREICH &#8211; Akustik -Set</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-25143" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2.jpg" width="400" height="365" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2.jpg 1043w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2-300x274.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2-1024x935.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2-750x685.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Ohne groß aufzutischen, betreten <strong>Eviga</strong> und <strong>Inve</strong> die ehemalige Theaterbühne, schnappen sich Gitarre und Violine und kommen zur Sache. Es dauert nicht lange, bis mich ihre Magie erreicht. Vom ersten Moment an sind beide Musiker in ihre Kunst versunken, tun das, was sie tun, mit Leib und Seele, genießen den Moment und spielen sich in Extase. Mit Ansagen zwischen den Titeln wird sehr sparsam umgegangen, dafür wird am Ausdruck der Songs eine ordentliche Schippe draufgelegt. Die Bewegungen zur Musik zeigen mir, wie sehr den beiden Österreichern ihre Musik durch Mark und Bein geht. Sie scheinen eins mit ihren Instrumenten zu werden.</p>
<p>Das kommt sofort bei mir an, ich fahre mich herunter und lasse mich mitnehmen auf eine Reise voller Poesie und Emotionalität. Scheinbar geht es dem aufmerksamen Publikum ganz genau so, denn etliche Leute vor der Bühne lauschen andächtig. Allerdings gibt es da noch den Teil des Publikums, der sich gerade an der Bar vergnügt. Oft hört man das Klimpern der Gläser und Flaschen, ebenso wie lautstarke Unterhaltungen und Gekicher. Das ist per se nichts, das man jemandem auf einem Konzert verübeln könnte, allerdings reißt mich ebendies aus der von <strong>DORNENREICH</strong> kreierten Atmosphäre mehr als einmal heraus. Auch <strong>Eviga</strong> und <strong>Inve</strong> scheinen gestört davon.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25145" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0080.jpg" width="400" height="316" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0080.jpg 669w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0080-300x237.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Nichtsdestotrotz schafft es das Duo in meinen Augen recht schnell, das Publikum wieder abtauchen zu lassen. <strong>DORNENREICH</strong> spielen einen sehr ausgeglichenen Mix aus neueren und älteren Stücken, allerdings auch ganz frisches Material, das <strong>noch nirgends veröffentlicht</strong> ist. Mich treffen vor allem <em>„Erst deine Träne löscht den Brand“</em> und <em>„Dem Wind geboren“</em> direkt ins Herz. Augen zu und genießen. Und wieder einmal stelle ich fest, dass mir <strong>DORNENREICH</strong> akustisch um einiges besser gefallen, als metallisch. Das war Balsam für die Seele. Wer die Möglichkeit hat, sie auf ihrer Akustik-Tour zu erleben, sollte sich das nicht entgehen lassen.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3 style="text-align: center;">NEUN WELTEN &#8211; Record Release Show</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-25138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126.jpg" width="400" height="305" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126-300x229.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126-1024x781.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126-750x572.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Bevor <strong>NEUN WELTEN</strong> die Bühne betreten, stelle ich fest, dass einige Instrumente mehr auf der Bühne stehen, als Musiker in der Band sind: etliche verschiedene Gitarren und, worüber ich besonders überrascht bin, ein Cello. Somit wäre neben der Violine ein weiterer Streicher auf der Bühne. Das verspricht, eine abwechslungsreiche Show zu werden. Inzwischen sind auch einige Leute mehr im Saal.</p>
<p>Die Leipziger nehmen in ruhiger, bedächtiger Art und Weise die Bühne in Beschlag und zaubern einen Höhepunkt nach dem anderen. Ältere Songs wie <em>„Destrunken II“</em>, <em>„Valg“</em> und <em>„Auf kargem Fels“</em> stehen auf dem Programm. Neben den etwas betagteren Stücken wird allerdings das Hauptaugenmerk auf die neuen Stücke vom aktuellen Album gelegt. Mit <em>„In Mourning“</em>, <em>„Nocturnal Rhymes“</em> und vor allem <em>„The Dying Swan“</em> im Zusammenspiel mit der einzigartigen Kulisse des UT Connewitz geben sich die Fans voll und ganz den Klängen hin, die <strong>Meinolf</strong> und Co. hier vortragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25148 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314.jpg" width="320" height="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314.jpg 1100w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" />Es ist mitreißend, aber natürlich auf andere Art und Weise als bei treibendem Metal. Im Publikum rennt keiner alkoholisiert durch die Massen und macht Party, schreit rum, oder dergleichen, sondern alle Fans scheinen konzentriert die Musik zu verfolgen, gleichzeitig aber tiefenentspannt zu sein, gefesselt von der Atmosphäre des Ganzen. Das ist eine Erfahrung, die ich bisher auf wenigen Konzerten machen konnte.</p>
<p>Zwischen einzelnen Songs tauscht <strong>Meinolf</strong> die akustische gegen eine elektrische Gitarre und unter anderem beim Lied<em> „Pan“</em>, das für mich eines der schönsten Stücke von <strong>NEUN WELTEN</strong> ist, kommt das Cello zum Einsatz, gespielt von <strong>David</strong>, der sonst ebenfalls mit einer Gitarre bekleidet ist. Nebenbei bemerkt ist <strong>David</strong> ein richtiger Gitarrenvirtuose (das musste hier einfach mal gesagt werden).</p>
<p>Anmutig ist die Musik, bedächtig wirken auch die Künstler. Die Ansagen zwischen den Stücken werden eher knapp und vor allem sehr ruhig gehalten. Auch die Band selbst scheint die nachdenkliche, melancholische und beruhigende Stimmung ihrer Songs aufzusaugen und nach außen zu tragen. Lediglich am Ende des Konzertes gibt es tosenden Applaus und Zugaberufe, die schließlich auch erfüllt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25140 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245.jpg" width="400" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245-300x241.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245-1024x822.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245-750x602.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Nach drei weiteren Songs ist dann aber endgültig Feierabend, und während sich <strong>NEUN WELTEN</strong> erneut ihren verdienten Applaus abholen, bekommt <strong>Aline</strong> (Violine, unter anderem auch bei <strong>EMPYRIUM</strong>) einen Strauß Blumen von einem (schätzungsweise) netten Herrn aus dem Publikum überreicht. Tolle Geste!</p>
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<h3 style="text-align: center;">Fazit</h3>
<p>Das gesamte Konzert war ein rundum gelungener Abend! Nach dem grandiosen Auftakt von <strong>DORNENREICH</strong> halte ich fest, dass <strong>NEUN WELTEN</strong> trotz fünfjähriger Live-Pause entweder nichts verlernt, oder ziemlich viel geübt haben (oder beides). Das war große Klasse! Mich würde es nicht wundern, demnächst wieder öfter die Chance zu haben, diese wunderbare Combo live zu erleben. Wer die Möglichkeit findet: Hingehen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-25149" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360.jpg" alt="" width="1650" height="1100" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1650px) 100vw, 1650px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DORNENREICH</strong> <a href="http://www.flammentriebe.com/php/news/news.php">online</a></p>
<p><strong>NEUN WELTEN</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/neunwelten/">Facebook</a></p>
<p><strong>UT Connewitz </strong><a href="http://www.utconnewitz.de/">online</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/neun-welten-record-release-show-im-ut-connewitz/">NEUN WELTEN Record Release Show im UT Connewitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Rendesvouz im Zwielicht &#8211; Prophecy Fest 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2017 06:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vorhang teilt sich einen Spalt breit &#8211; und ich tauche für die nächsten zwei Tage in das Zwielicht ein. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in der Kulturhöhle in Balve zu Gast und erlebte dort das Prophecy Fest 2016. Von ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rendesvouz-im-zwielicht-prophecy-fest-2017/">Rendesvouz im Zwielicht &#8211; Prophecy Fest 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center;"><strong>Der Vorhang teilt sich einen Spalt breit &#8211; und ich tauche für die nächsten zwei Tage in das Zwielicht ein. </strong></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in der Kulturhöhle in Balve zu Gast und erlebte dort das <a href="https://silence-magazin.de/prophecy-fest-2016-eine-hoehle-der-genuesse/">Prophecy Fest 2016</a>. Von den wunderbaren Erfahrungen des letzten Jahres geleitet, führte mich mein Weg dieses Jahr erneut ins Sauerland. </span><span style="font-weight: 400;">Nun, ein Jahr später, bin ich zusammen mit <strong>Robert</strong> zurückgekehrt und zusammen haben wir die Autogrammstunden an unserem <em><strong>Silence</strong></em>-Stand übernommen und dabei wieder eine Reihe von großartigen Musikern kennengelernt. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20385" aria-describedby="caption-attachment-20385" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20385 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20385" class="wp-caption-text">Kulturhöhle Balve</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Letztes Jahr lies sich eine leichte Ausrichtung auf Künstler unterschiedlicher Black-Metal Subgenres erkennen &#8211; dieses Jahr jedoch gab es eine faszinierend-dunkelschillernde Mixtur aus allem, was das <strong>Label Prophecy</strong> zu bieten hat. Ein gewagter Spagat zwischen Piano-Klängen, hypnotischen Retro-Rock, Dark Metal, Dark Wave-Rock ’n’ Roll, Gothic-Progressive-Pop-Rock und was auch immer <strong>HYPNOPAZUZU</strong> eigentlich machen. Sicherlich also kein Line-Up, das mit irgendeinem anderen “typischen” Metal-Festival vergleichbar wäre. Das Prophecy Fest richtet sich an Freunde besinnlicherer Klänge und introspektiver Selbstreflektion.</span></p>
<h3>Muss man WIRKLICH auf die Bühne?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Und so beginnt das Prophecy Fest 2017 nicht mit einem großen Knall, wie man dies von anderen Veranstaltungen kennen mag, sondern so ruhig und unauffällig, wie man es sich nur vorstellen kann. <strong>NHOR</strong> spielen beruhigende Klavierstücke und währenddessen entsteht ein Gemälde, das ein wenig an das Cover von <strong>INSOMNIUM</strong>s “Winter’s Gate” erinnert. Der Prozess wird währenddessen über einen Beamer an eine Leinwand projiziert, die an der Bühne angebracht wurde und von den Bands verschiedenartig genutzt wird, um ihre Darbietung zu untermalen. </span></p>
<p>Mittlerweile bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass es Musik gibt, die keiner öffentlichen Darbietung bedarf. Und dazu gehören diese “Artisten der Zurückgezogenheit”, deren musikalischer Wert sich durch den solitären Genuss errechnet. Deutlich gesagt: bei zelebrierter Einsamkeit und Stille kann ich nicht in einer Gruppe von Menschen stehen. Die Weltpremiere von <strong>NHOR</strong> in allen Ehren, doch bedarf es meines Erachtens bei dieser Musik keine Live-Darbietung.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20395" aria-describedby="caption-attachment-20395" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20395 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20395" class="wp-caption-text">NHOR</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Noch deutlicher als letztes Jahr drängt sich mir der Gedanke auf, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine gänzlich neue Art geht, Metal und artverwandte Musik zu präsentieren. Als eine multisensorische Darbietung, einen Hybrid aus Vernissage und Konzert &#8211; in anderen Szenen durchaus nicht unüblich, aber gerade im sehr klassischen und pragmatischen Metal ein neuer und faszinierender Ansatz. Und so gibt es im hinteren Teil der Höhle auch jedes Jahr die Ausstellung eines Künstlers. Dieses Jahr ist es <strong>IRRWISCH</strong> aus Österreich, der sich für die prägnanten künstlerischen Gestaltungen des diesjährigen Festes verantwortlich zeichnet. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><strong>SOROR DOLOROSA</strong> tragen dann die Energie in die Höhle. Überwiegt auf der heimischen Anlage eher die kalte Monotonie des Coldwave, formt sich der Klang während des Auftritts zu einer mitreißenden, ja fast tanzbaren Rock-Einlage. Sichtbar engagiert gehen die Musiker zu Werke und übertragen ihre Begeisterung auf das Publikum, das während <strong>NHOR</strong> doch etwas ratlos in den Nachmittag starrte. Laute Rufe der Begeisterung hallen von den Höhlenwänden wider.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20396" aria-describedby="caption-attachment-20396" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20396 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20396" class="wp-caption-text">SOROR DOLOROSA</figcaption></figure>
<h3>Hinein in den Sog &#8230;</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Tempo und Energielevel erhöhen sich erneut, als <strong>Schwadorf</strong> (<strong>EMPYRIUM</strong>/<strong>THE VISION BLEAK</strong>) mit Begleitung das 2. Konzert mit seinem Solo-Projekt <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> zelebriert. Eine erhaben-schwarzmetallische Portion atmosphärischer Düsternis trifft die Zuschauer, die es sich nicht entgehen lassen wollen, nach 18 Jahren Bühnenabstinenz, wenn schon nicht des Künstlers, so doch des Projektes, die alten und neuen Stücke (vom Album “To The Elements”) im kühlen Zwielicht der Balver Höhle ihre Wirkung entfalten zu sehen. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20397" aria-describedby="caption-attachment-20397" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20397 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20397" class="wp-caption-text">SUN OF THE SLEEPLESS</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein ganz besonderes Erlebnis des Tages sind <strong>ARCTURUS</strong>, deren Musik, aber auch Bühnenauftritt &#8211; oder sagen wir, ganzes Wesen &#8211; einem skandinavischen Märchen entsprungen scheint. Verrückt, wild und unerwartet. Alter und neuer Sänger <strong>Simen Hestnæs</strong>, vielen eher als <strong>Vortex</strong> bekannt, gelang es, mich bereits 2015 mit einem Auftritt seines Soloprojektes <strong>I.C.S. VORTEX</strong> in Wacken von seiner außergewöhnlichen Stimme zu überzeugen. Und auch am Mikrofon für <strong>ARCTURUS</strong> bringt er es fertig, scheinbar nebenbei und völlig selbstironisch in seiner Rolle für die Band aufgehend, seinen Stimmbändern und Lippen Töne zu entlocken, die mir durch Mark und Bein gehen. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20398" aria-describedby="caption-attachment-20398" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20398 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20398" class="wp-caption-text">ARCTURUS</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Etwa zu diesem Zeitpunkt beginnt der Abend zu verschwimmen &#8211; bunte Neonfarben in gleichmäßiger Düsternis, flüchtige Gesichter und Gespräche. Als guter Autogrammstundengastgeber hat man immer ein paar Kurze für die Bands parat und muss aus Höflichkeit natürlich mit anstoßen. So verbringe ich den Auftritt von <strong>GLERAKUR</strong> mit <strong>ARCTURUS</strong> und Trinksprüchen am <em><strong>Silence</strong></em>-Stand und bemerke fast nicht, dass sich der Ablauf der Veranstaltung sehr stark verzögert hat. Und als dann endlich der Headliner <strong>SÓLSTAFIR </strong></span><span style="font-weight: 400;">auf der Bühne steht, muss ich etwas resigniert konstatieren, dass sie nahezu das selbe Set wie immer spielen und nur ein einziges Lied vom neuen Album dabei ist. Gerade das könnte in dieser intimen Atmosphäre besonders gut seine Wirkung entfalten. Auch diesen Abend spielen sie <em>“Necrologue”</em> und während der “Einleitung” in das Stück &#8211; nebst Geschichte über den Freund, der Selbstmord beging und zu dessen Erinnerung man ihm dieses Stück gewidmet hat &#8211; wird der Ton etwas ruppiger. Scheinbar gibt es in der Menge ein paar weniger interessiert Lauschende, die sich während der Erzählung von <strong>Aðalbjörn Tryggvason</strong> angeregt unterhalten und lachen. Dafür werden sie postwendend scharf von ihm gemaßregelt. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Danach versinkt der Abend im Nebel und ich in meinem Schlafsack &#8230; </span></p>
<h3>Ein neuer Tag</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der nächste Morgen ist die reine, aber selbstverschuldete Hölle. Prinzipiell weiß man es ja besser, man ist ja auch kein Anfänger mehr &#8211; aber die vielen netten Leute, ein Prost hier, ein Skòl dort und dann “ach, koste mal von meinem Selbstgebrannten” &#8211; und schon ist man hinüber. Nur gut, dass mir <strong>Stephan</strong> von <strong>Prophecy</strong> mit Kräutertee zu Hilfe kommt!</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20387" aria-describedby="caption-attachment-20387" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20387 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20387" class="wp-caption-text">Kräutertee</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Während mein Körper immer noch versucht, fehlerfrei zu funktionieren, kündigt sich die erste Band des Tages an: <strong>LOTUS THIEF</strong>. Unterstützt von einem Video, das auf der Leinwand im Hintergrund abgespielt wird, verzaubern die KalifornierInnen zum ersten Mal überhaupt europäisches Publikum mit ihrer Mischung aus Space Rock und Ambient-Black Metal. Leider bin ich mit ihrem Werk noch nicht vertraut, sodass ich mich noch nicht ganz darauf einlassen kann. Tatsächlich wird ein Konzert in den meisten Fällen erst dann zu einem magischen Erlebnis, wenn man sich im Vorfeld bereits ausführlicher mit dem Künstler und seinem Schaffen befasst hat. Bis zum nächsten Besuch in Deutschland, so es denn einen geben wird, werde ich das auf jeden Fall nachgeholt haben!</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20386" aria-describedby="caption-attachment-20386" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20386 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20386" class="wp-caption-text">LOTUS THIEF</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich warte indes allerdings mit besonderer Spannung auf eine Formation, die ich bereits seit ein paar Jahren musikalisch verfolge und deren magische Klänge mich seit jeher begeisterten und gedanklich fortgetragen haben: <strong>THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</strong>. Ein ungarisches Duo erzählt Märchen und Geschichten von Schamanismus und Fabelwesen, untermalt von mittelalterlich anmutenden Folk-Klängen. Multiinstrumentalistin <strong>Agnes Toth</strong> schafft es nicht nur mit ihrem Spiel, den Graben zwischen dem Hier und Jetzt und dem Vergangenen und Vergessenen zu überwinden, ihre bezaubernd feine Stimme gibt der ganzen Musik von <strong>THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</strong> eine Aura der Überweltlichkeit. Ich lasse mich von der Musik mitreißen. Auf der Bühne wird das Duo noch von Bassist, Percussionist und Flötist ergänzt. Dieses Konzert habe ich wirklich sehr genossen und allein dafür hat es sich gelohnt, den ganzen Weg nach Balve gekommen zu sein.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20388" aria-describedby="caption-attachment-20388" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20388 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20388" class="wp-caption-text">THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</figcaption></figure>
<h3>Der Reiz des Entdeckens</h3>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>SPIRITUAL FRONT</strong> waren mir bis dato kein Begriff, ich hatte nicht einmal vor, ihre Show zu sehen. Was mir jetzt aber von der Bühne entgegenschallt, ruft mich dann doch wieder auf den Plan: Dark Wave-Rock ’n’ Roll, ein Italo-Western im Hintergrund und ein Italo-<strong>Johnny Cash</strong> auf der Bühne. Mit dem “Armageddon Gigolo” Spezial-Set wirken sie auf den ersten Blick völlig deplatziert, eingebettet in Folk, Black und Avantgard. Doch nach wenigen Augenblicken der Eingewöhnung wird mir wieder bewusst, wie vielseitig und künstlerisch anspruchsvoll der Rahmen des diesjährigen Prophecy Festes ist. Man kann hier nicht einfach mit dem Anspruch herkommen, unterhalten zu werden. Es ist mehr wie die Verkostung ganz unterschiedlicher Substanzen mit völlig unterschiedlichen Geschmacksnuancen und Wirkungen. Ich bin völlig fasziniert, geradezu begeistert von diesem Stil, diesem düsteren Charme, der so ganz nachvollziehbar auf der Bühne produziert wird, und nehme mir vor, Fan dieser Band zu werden. Mein große Entdeckung und fühlbar ein weiterer Schritt auf dem Weg meiner musikalischen Entdeckungsreise.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20389" aria-describedby="caption-attachment-20389" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20389 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20389" class="wp-caption-text">SPIRITUAL FRONT</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Danach kommen<strong> <span class="title">NOÊTA</span></strong>, ein alterstechnisch höchst ungleiches Duo, welches auf der Bühne immer wieder mit Sound-Problemen zu kämpfen hat. Was mit “Black Ambient Folk” bezeichnet wird, erscheint mir eher eine düsterere Form der frühen <strong>Lana Del Rey</strong>-Veröffentlichungen. In den ersten Minuten bin ich schlicht und ergreifend sprachlos ob der stimmlichen Breite von Sängerin <strong>Elea</strong>. Leider bleibt es im weiteren Verlauf des Auftritts &nbsp;überwiegend ereignislos und gleichförmig. Die Hoffnungen, die die Einleitung weckte, konnten leider nicht erfüllt werden.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20390" aria-describedby="caption-attachment-20390" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20390 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20390" class="wp-caption-text">NOÊTA</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>DORNENREICH</strong> polarisieren gekonnt und gewollt. Mit ihrem Akustik-Set sind sie für viele Besucher des Tages die wichtigste Band. Leider muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich zu der anderen Gruppe gehöre. Nämlich jenen, die mit ihrer Musik überhaupt nichts anfangen können. Der Auftritt war sehr leidenschaftlich, aufregend intensiv und intim &#8211; jedoch kann ich nicht anders, als mit der Musik der Band zu fremdeln. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20391" aria-describedby="caption-attachment-20391" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20391 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20391" class="wp-caption-text">DORNENREICH</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch wie bereits früher am Tag, ist das Prophecy Fest für Überraschungen gut: Vor einigen Jahren war ich ein großer Freund der erste Alben von <strong>THE VISION BLEAK</strong>, verlor jedoch irgendwann das Interesse und somit die Band aus den Augen. Nun stehen <strong>Konstanz</strong> und <strong>Schwadorf</strong> gemeinsam mit den <strong>SHADOW PHILHARMONICS</strong> auf der Bühne und ihre Musik verwandelt sich in ein theatralisches Gesamtkunstwerk. Wie viel Tiefe die Musik durch Pauken, Streicher und Sopranistin erhalten kann, ist überwältigend und die Reaktion der Zuschauer dementsprechend.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20392" aria-describedby="caption-attachment-20392" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20392 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20392" class="wp-caption-text">THE VISION BLEAK</figcaption></figure>
<h3><span style="font-weight: 400;">Ruhe statt Retro-Rock</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Vollauf begeistert schicke ich mich darauf an, ein paar Minuten zu Ruhen. <strong>HEXVESSEL</strong> und <strong>DOOL</strong> sind einfach keine Bands, die mich hinter dem Ofen hervorlocken können, jedoch sind die akustischen Stücke, die <strong>HEXVESSEL</strong> im Rahmen ihres Programmes zum Besten geben, sehr stimmig und verbreiten mehr Gefühl als der gängige Retro-Rock auf ihren Alben, an dem ich mich immer wieder versucht habe und doch nie einen Zugang finden konnte. Mehr Stromlosigkeit wagen &#8211; ist sowieso noch viel mehr retro &#8230;</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">The Sex of Stars</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich erwache aus meinem absolut überfälligen Schlaf und tauche in die faszinierenden Klangwelten von <strong>HYPNOPAZUZU</strong> ein. Hymnisch-pathetischer Gesang über transzendenten Elektro-Wellen, die die Höhle fluten. Mit der Unterstützung von <strong>YOUTH</strong>, Bassist von <strong>KILLING JOKE, </strong>hat <strong>David Tibet</strong> seinen kreativen Geist wieder einmal von der Kette gelassen. Wer es in den letzten zwei Tagen nicht fertigbringen konnte, sich im Zwielicht der Höhle auf dem Weg der Wahrnehmung zu verirren und in andere Sphären abzudriften, der bekommt nun die letzte, aber ultimative Chance. Völlig over the top und abgehoben-verschroben ist diese Installation von Klangflächen, die eher wirkt wie ein Aktionskunst-Projekt. Doch nichts würde jetzt besser passen als <em>“The Sex Of Stars”</em>, um jeden Anwesenden daran zu erinnern, dass diese Tage in Balve kein Metalfestival waren. Sondern eine Vernissage, eine klangliche (aber auch optische) Bilderschau &#8211; <strong>ein Rendesvouz von Bild, Ton und Gedanken</strong>.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und während wir das Sauerland hinter uns lassen, erstrahlt der Himmel im Rotgold der aufgehenden Sonne.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20394" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><a href="http://de.prophecy.de/prophecy-fest/">Prophecy Fest Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rendesvouz-im-zwielicht-prophecy-fest-2017/">Rendesvouz im Zwielicht &#8211; Prophecy Fest 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Zurück zur Quelle &#8211; Sun of the Sleepless</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jul 2017 09:10:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SUN OF THE SLEEPLESS – To the Elements Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017 Dauer: 41 Min. Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge Stil: Black Metal / Dark Metal Markus Stock aka Ulf Theodor Schwadorf ist ein äußert umtriebiger Mann. Seine beiden Hauptbands EMPYRIUM und THE ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> – To the Elements<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017<br />
Dauer: 41 Min.<br />
Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge<br />
Stil: Black Metal / Dark Metal</p>
<p><strong>Markus Stock</strong> aka <strong>Ulf Theodor Schwadorf</strong> ist ein äußert umtriebiger Mann. Seine beiden Hauptbands <strong>EMPYRIUM</strong> und <strong>THE VISION BLEAK</strong> sind weit bekannt und waren in der Vergangenheit mit Alben wie &#8222;Songs of Moors &amp; Misty Fields&#8220; oder &#8222;The wolves go hunt their prey&#8220; teils stilprägend für den deutschen Folk (Metal) wie auch den sogenannten Horror Metal. Zudem fungiert <strong>Stock</strong> seit Jahren als Produzent zahlreicher Düsterkapellen und betreibt die Klangschmiede Studio E, in der illustre Namen wie <strong>SECRETS OF THE MOON</strong>, <strong>ALCEST</strong>, <strong>HELRUNAR</strong> und <strong>DORNENREICH</strong> ihre Langrillen verewigten. Doch erst einmal genug des Namedroppings.</p>
<p>Denn im Sommer 2017 debütiert endlich <strong>Stock</strong>s seit Ende der 90er Jahre bestehendes Black Metal-Projekt <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> mit dem Album &#8222;To the Elements&#8220;. Geboten wird rund 40 Minuten lang melancholischer, nostalgischer und sehr kraftvoller Black Metal, der einen mit seinen Klängen in schroffe Gebirge und dunkle Wälder locken möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein ferner Schein</h3>
<p>Erstmals aufmerksam auf das Projekt wurde ich durch das&nbsp;Cover des Klassikers <em>&#8222;Thou, Whose Face Hath Felt the Winter&#8217;s Wind&#8220;</em> durch die ebenfalls deutsche Black Metal Band <strong>EÏS</strong>. Die epische Instrumentierung und der stürmische Charakter, der seine Inspiration klar von skandinavischen Vorreitern bezieht, wird auf dem neuen Album konsequent fortgesetzt. Allerdings haben die vergangenen 18 Jahre natürlich auch zu einigen Änderungen im Klangbild geführt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-20280 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-1024x615.jpg" width="516" height="310" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-1024x615.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-300x180.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-750x450.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 516px) 100vw, 516px" /></p>
<p>Das Album beginnt jedoch mit<em> &#8222;The burden&#8220;</em> und dem ersten langen Stück <em>&#8222;Motions&#8220;</em> herrlich klassisch. Epische Klargesänge, die an alte <strong>ULVER</strong> erinnern, werden von straighten Blasts unterbrochen und vereinen sich mit eisigen Gitarren zu einem typisch nordischen Schwarzmetallgebräu. Mehrere Gitarrenspuren verweben sich zu einem gleichermaßen melodischen wie auch sehr dichten Klang und durch die simplen, aber effektiven, Leadgitarren, die hintergründig von Keyboardklängen unterstützt werden, zieht eine Dramatik und Melancholie herauf, die mich tief in den Song eintauchen lässt.</p>
<p>Das folgende <em>&#8222;The Owl&#8220;</em> basiert im Kern auf einer recht simplen Tonabfolge, die mich zuweilen an <strong>THE VISION BLEAK</strong> und gewisse Klänge aus <strong>HELRUNAR</strong>s &#8222;Sol&#8220; erinnert, jedoch im Aufbau des Songs sowohl in der Instrumentalisierung als auch Variation des Grundmotivs verändert wird. An diesem Beispiel zeigt sich meiner Meinung nach die musikalische Erfahrung von <strong>Markus Stock</strong>. Er weiß genau, wie man aus einer simplen Grundidee einen gut ausgearbeiteten Song gestaltet. Respekt!</p>
<p>Das darauf folgende <em>&#8222;Where in my childhood lived a witch&#8220;</em> vereint den groovigen Aspekt mit einem stürmischen Schwarzmetallgewitter. Besonders der elegante Bruch, der in der Mitte des Stückes stattfindet, hat es mir angetan. Break, episches Lead, kurze Alternierung und dann Vollgas &#8211; so macht man das.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Aus erkalteter Asche</h3>
<p>Das Intermezzo <em>&#8222;Forest Crown&#8220; </em>leitet die zweite Hälfte des Albums ein und erinnert dabei wieder stark an die Anfangstage <strong>ULVER</strong>s. Allerdings klingen für mich die ruhigen Parts ein wenig erzwungen und in die Länge gezogen. Sie bilden keinen wirklichen Mehrwert, da die Metalstücke zudem genug Raum zum Atmen bekommen haben.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-20281 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-1024x768.jpg" width="483" height="362" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 483px) 100vw, 483px" /></p>
<p>Im krassen Kontrast dazu startet jedoch<em> &#8222;In the realm of the bark&#8220;</em> wunderbar kultig nach <strong>DARKTHRONE</strong> und auch <strong>BURZUM</strong> klingend und es mischen sich nach und nach wieder typisch<strong> schwadorfsche</strong> Elemente ein. Überhaupt finde ich es beachtenswert, das die Musik auf &#8222;To the Elements&#8220; stark im Black Metal der zweiten Welle Wurzeln schlägt und dennoch nie altbacken klingt. Ein Künststück, welches nicht viele Bands hinbekommen.</p>
<p>Und so schlägt auch der Rausschmeißer <em>&#8222;Phoenix Rise&#8220;</em> die Brücke von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Dezente Keyboardteppiche vereinen sich nochmals mit stürmischem Songwriting und erzeugen ein episches Feeling. Hier und da erinnert mich der Song sogar an ganz alte <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>. Im mehrstimmigen choralen Kanon und mit einem Zitat <strong>J.R.R. Tolkien</strong>s klingt das Stück schließlich aus und lässt mich erfreut zurück. <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> haben mich kalt erwischt.</p>
<blockquote><p>“From the ashes a fire shall be woken &#8211; A light from the shadows shall spring</p>
<p>Renewed shall be the blade that was broken &#8211; The crownless again shall be king”</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vergangenheit im modernen Gewand</h3>
<p>Da <strong>Markus Stock</strong> selbst produziert, hat er es geschafft, ein wunderbar stimmiges Soundgerüst zu kreieren. Die Gitarren braten fett ohne zu steril zu klingen, das Schlagzeug ballert und der grimmige, wenn auch nicht sonderlich herausstechende Gesang fügt sich gut ein. Die anderen Elemente, wie etwa der dezente Keyboardeinsatz oder die wirklich gelungenen Clean-Gesang Passagen stechen klar heraus.</p>
<p>Das Artwork des Albums ist so stilsicher wie auch minimalistisch und gefällt mir zusätzlich außerordentlich gut. In der Juliausgabe des neuen <strong><em>Silence</em>&#8211;</strong>Formats &#8222;<em><strong>CTHULU</strong></em>s Cover des Monats&#8220; [erscheint morgen!] werfe ich ebenfalls einen Blick darauf.</p>
<p>So bleibt für mich nur zu hoffen, das es nicht wieder fast zwei Dekaden dauern wird, bis <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> ein neues Album veröffentlichen, denn &#8222;To the Elements&#8220; zeigt kategorisch wie stark klassicher Black Metal Anno 2017 klingen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MdwGPsoaC1Y?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/sunofthesleepless/">Facebookauftritt der Band</a></p>
<p><a href="http://en.prophecy.de/artists/sun-of-the-sleepless/">Labelseite der Band</a></p>
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		<title>Die Balver Höhle ruft wieder! Prophecy Fest 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 10:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem knappen Monat, vom 28. bis 29.07., ist es wieder so weit: ein Festival, mindestens so einzigartig wie die Location, in der es stattfindet, die mindestens so einzigartig ist, wie das Label, das es ausrichtet. Das Prophecy Fest in der Balver ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In einem knappen Monat, vom 28. bis 29.07., ist es wieder so weit: ein Festival, mindestens so einzigartig wie die Location, in der es stattfindet, die mindestens so einzigartig ist, wie das Label, das es ausrichtet.</strong></p>
<h4>Das <strong>Prophecy Fest</strong> in der Balver Höhle!</h4>
<p>Bislang habe ich nur Gutes über das Festival gehört, konnte es selbst aber noch nie mitnehmen. Nachdem die Reue über das Verpassen der letztjährigen Ausführung noch heute schmerzlich an mir zerrt, werde ich mich nun dieses Jahr endlich auf ins Sauerland machen, um zwei Tage lang ein einmaliges Festival zu genießen.</p>
<p>Wer das Label <strong>Prophecy</strong> auf dem Schirm hat, der weiß, dass es sich hierbei um eine Institution handelt, die, vermutlich nicht nur in meinem Verständnis, vor allem für eins steht: Kunst. Und so ist auch das <strong>Prophecy Fest</strong> eine Veranstaltung, die den Künstler klar in den Mittelpunkt rückt. Eine Bühne, keine Überschneidungen und die gebündelte Aufmerksamkeit gerichtet auf das Wichtigste: die Musik.</p>
<p>Auch in diesem Jahr ist das Line-Up mehr als vielversprechend, wobei viele, jedoch nicht nur Künstler aus dem eigenen Hause, den Weg nach Balve auf sich nehmen werden, um die tausende Jahre alte Felshöhle mit feinsten Tönen zu füllen.</p>
<p>So befinden sich unter den Künstlern: <strong>SOLSTAFIR</strong>, die gerade ihr neues Album &#8222;Berdreyminn&#8220; veröffentlicht haben, die Newcomer von <strong>DOOL</strong>, und die Tränenzerrer von <strong>NOÊTA</strong>, von denen nicht nur unsere <strong>Nina</strong> <a href="https://silence-magazin.de/noch-nicht-genug-winterdepression-gib-dir-noeta/">sehr angetan</a> ist, und die ihr allererstes Konzert außerhalb Skandinaviens spielen werden. Darüber hinaus werden auch „alte“ <strong>Prophecy</strong>-Hasen spielen, darunter <strong>THE VISION BLEAK</strong>, die zu diesem Anlass von den <strong>Shadow Philharmonics</strong> begleitet werden, <strong>ARCTURUS</strong> und die Schwarzmetaller von <strong>DORNENREICH</strong>.</p>
<h4>Und sonst so?</h4>
<p>So weit so gut, doch das <strong>Prophecy Fest</strong> wäre nicht das <strong>Prophecy Fest</strong>, wären da nicht noch ein paar Überraschungen, die man so wohl nicht auf dem Schirm hatte. So werden <strong>HYPNOPAZUZU</strong> ihr allererstes Deutschlandkonzert hier spielen, ein Projekt, bestehend aus <strong>KILLING JOKE</strong>&#8211; und <strong>CURRENT 93</strong>-Mitgliedern, das schon auf Platte Gänsehaut erzeugt und für mich eins der Highlights darstellen wird.</p>
<p>Und es gibt weitere Höhepunkte: so ist das Konzert von <strong>NHOR</strong> eine Weltpremiere, während <strong>THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</strong> ein einmaliges Set spielen werden, für das sie zusätzlich mit Piano, Flöte und Harfe begleitet werden.</p>
<p>Doch nicht nur das Ohr wird verwöhnt, denn der Schweizer Künstler <strong>IRRWISCH</strong> wird auf dem diesjährigen <strong>Prophecy Fest</strong> nicht nur als Art Director fungieren, sondern ebenfalls eine Ausstellung in der Höhle haben. Seid also gespannt!</p>
<p>Zelten ist in der Nähe der Höhle möglich, wobei pro Zelt eine <strong>Gebühr</strong> von <strong>15 €</strong> erhoben wird, womit ihr den Zeltplatz von Donnerstag bis Sonntag Nachmittag nutzen könnt.<br />
Für weitere Fragen, Anreiseinformationen und allgemeine Bedingungen zum Besuch hilft euch die <a href="http://en.prophecy.de/prophecy-fest/">Website</a> des Festivals weiter.</p>
<p>Wir sehen uns in Balve!&nbsp;</p>
<p><a href="https://prophecy-de.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Prophecy Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/prophecyproductions/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
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