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Metal statt Migräne – Headache Inside

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Vom 07. bis zum 08. Juli steigt der Aspirin-pro-Kopf-Verbrauch in Ahlimbsmühle wieder deutlich. Denn dann heißt es für die ca. 1500 Einwohner der Gemeinde Milmersdorf wieder: Metal-Schall aus der Ferne ertragen. Die diesjährige Ausgabe des Headache Inside verspricht ein absoluter Nackenbrecher zu werden! Dafür bewegen sich sogar DISBELIEF in den Norden Berlins.

Seit 2012 ist das Headache Inside eines der wenigen Festivals, das in Brandenburg und nicht in Berlin stattfindet. Hier spielen stetig aufstrebende Bands aus dem europäischen Death und Thrash Metal. So verwundert es hoffentlich nicht, dass auch SUICIDAL ANGELS dieses Mal vertreten sein werden. Die Griechen dürften zusammen mit CRISIX aus Spanien den südländischen Flair in diese Veranstaltung bringen. Wem da kalter Death Metal fehlt, sollte an der norwegischen Supergroup INSIDIOUS DISEASE Gefallen finden. Ehemalige Mitglieder von MORGOTH, NAPALM DEATHNILE und DIMMU BORGIR hauen hier ordentlich in die Tasten/Saiten.

Was DYSTOPIA anbieten werden, unterscheidet sich von dem, was sie als ANCIENT LEGACY spielten. Eingängiger melodischer Death Metal hat es den Greifswaldern anscheinend angetan. Worauf sich jeder vorbereiten kann, ist die moderne Thrash-Kombo von FULL ASSAULT. Wer alte Thrash-Metalcore-Bands wie TRIVIUM vermisst, kommt hier auf seine Kosten.
Um zwischen den Thrash- und Death-Metal-Auftritten runter zu kommen, gibt es eine feine Auswahl an seichteren Bands. Natürlich stehen diese den anderen in Härte und Mentalität in nichts nach: STALLION machen puren Heavy Metal im Stil von ACCEPT und wie sie nicht alle heißen. THE FERRYMAN aus Berlin hingegen versuchen sich an eingängigem Groove Metal. Bei RAWHIDE gibt es thrashige MOTÖRHEAD-Einlagen, die so richtig rocken. Ihr merkt also: hier bleibt kein Haar ungeschwungen.

Riff-getriebene Bestien wagen sich also in das beschauliche Ahlimbsmühle. Jede Band hat Dampf und Druck für bestimmt 10.000 Besucher im Gepäck. Dass ihnen hier weniger Leute zuschauen werden, sollte sie jedoch nicht stören. Denn was hat die 300 Besucher starke Festivität noch zu bieten? Eben diesen familiären, ruhigen Charakter, der nur bei kleinen Sausen aufkommen kann. Werde ich das für die anderen beim Dark Troll Festival immer gegenwärtige Heimatgefühl für mich entdecken? Ich freue mich jedenfalls auf diese feine Auswahl an Bands und eine ruhige Umgebung.

Offizielle Seite des Veranstalters
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Bild mit freundlicher Genehmigung von Headache Inside

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