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Support the Underground

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Der Samstag steht vor der Tür, es ist Ende des Monats und im Fernsehen läuft die fünfhundertste Wiederholung von Magnum, doch was machen? In der Stadt läuft ein Konzert mit lokalen Bands aus der näheren Umgebung für ein kleines Budget, günstigen Getränkepreisen und angenehmen Leuten. Ich würde vorschlagen, man verbringt den Samstag Abend in einem bekannten Fast-Food-Restaurant, um sich ein überteuertes Menü zu ordern, dies zu verschlingen und zu hoffen, dass man noch genügend Magentabletten im Schrank liegen hat. Oder gleich auf dem Sofa liegen bleiben und sich am kommenden Montag bei seinen Kollegen beschweren, dass doch echt nichts mehr in der Stadt los ist und man für ein anständiges Konzert quer durchs Land ziehen muss.

Aber läuft ab diesem Zeitpunkt nicht irgend etwas falsch?

Ich habe damals mit Freunden den Gedanken gefasst, eine eigene Veranstaltung ins Leben zu rufen. Was man als Veranstalter alles zu beachten hat – alleine von den Kosten für Location, Technik, Techniker, Bands, Verpflegung, Ordnungsamt, GEMA, Versicherung, Security etc. – ist leider nur den wenigsten wirklich bewusst. In unserem Ermessen lag es nie, Profit zu machen, sondern etwas von Fans für Fans zu erschaffen, etwas, was die Umgebung ein wenig auflebt. Ziel war es, für kleines Geld viel zu bieten. Was anfangs recht gut gelungen ist, dann aber leider stetig abnahm, da die Leute anderweitig beschäftigt waren. So war es sinnvoller, quer durch die Republik zu fahren um Veranstaltungen zu besuchen, bei denen, mal blöd gesagt, das Luft holen noch extra kostet. Ich möchte mich keinesfalls darüber beschweren, verschiedenste Konzerte an den unterschiedlichsten Orten zu besuchen, um seine Idole spielen zu sehen, denn das tue ich auch – und nicht zu wenig.

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Was mir mit diesem Artikel am Herzen liegt ist, den Heimatort, die Umgebung, ja die eigene Hood zu unterstützen und aufleben zu lassen. Wer von euch hat in seinem Heimatort noch eine „echte“ Metalszene, wo man Gleichgesinnte treffen, feiern und sich austauschen kann? Ich habe die Ausreden satt, bei denen es heißt: „Nee zu teuer“ oder „Keinen Bock, eine Hose anzuziehen“, alles schon erlebt.

Leute, bekommt eure Ärsche hoch und supportet den Underground.

Wer sich mit Burgern vollstopfen kann, hat auch einen Zehner für einen kompletten Abend mit Bespaßung übrig. Doch wir werden nicht aufgeben und immer weiter machen, mit euch, die wie wir die Szene in der Heimat nicht einfrieren lassen. Ich persönlich finde es viel geiler mit Bands zu feiern, wo man auch die Leute kennt, mit denen einiges erlebt hat und falls noch nicht, lernt man garantiert neue Menschen und ja, auch mal andere Musik kennen.

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Und wenn wir schon beim Thema sind, gleich noch ein Veranstaltungstipp in eigener Sache!

Die Eislebener Szene veranstaltet am kommenden Samstag, den 01. Oktober, den MONSTER MOSH PART 2 im Wiesenhaus. Mit dabei sind DRILL STAR AUTOPSY, BLACK MOOD, MORGON, ABYSSTHRONE und DOOMED MEN. Ich werde definitiv auch dabei sein, denn in unserer Umgebung ist zum Thema Metal-Veranstaltungen, wie oben schon beschrieben, eher wenig los. Wer jetzt Bock hat, dieses kleine, aber feine Event aus der Nähe zu betrachten und sich fluffig die Ohren pudern zu lassen, ist herzlich willkommen.

Nein, das ist keine Schleichwerbung, sondern unser Support The Underground – Auftrag! Wir sind dahin unterwegs und werden davon berichten!

 

Weitere Informationen findet ihr Hier

 

Was?                        Monster Mosh

Wo?                          Wiesenhaus in der Lutherstadt Eisleben

Wann?                      01. Oktober 2016

Preis:                         8€ VVK / 10€ AK

Bands:                       Drill Star Autopsy, Morgon, Black Mood, Abyssthrone, Doomed Men

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